Zwei schwere Entscheidungen sind gefallen

Zum einen habe ich mich dazu durchgerungen, zu bloggen, dass mir noch immer nichts Bloggenswertes ein- bzw. aufgefallen ist.

Aber da es sicherlich doch irgendwann mal wieder dazu kommen wird, verspreche ich bereits jetzt, eventuell anfallende englischsprachige Zitate von heute an zu übersetzen, so gut es eben geht. Das ist die zweite schwere Entscheidung, denn ich ahne, dass die Gefahr groß ist, mich mit miesen Übersetzungen zum Gespött zu machen.

Andererseits habe vor einiger Zeit ein Sachbuch gelesen …

[Fragt mich bitte nicht, welches Buch! Sicherlich ein sprachwissenschaftliches.]

… und dessen Autor hat griechische und französische Zitate eingestreut, ohne sie zu übersetzen. Nicht einmal im Anhang. Er hat vorausgesetzt, dass sie jede(r) Leser(in) verstehen wird. Und sich geirrt. Und mich damit ziemlich verärgert.

*grrr*

Nun ja, jedenfalls weiß ich jetzt, wie frustrierend es ist, mit unerwarteten Fremdsprachensnippets konfrontiert zu werden, von deren Übersetzung es abhängt, ob man der Argumentation des Autors folgen kann.

Darum gelobe ich hiermit Besserung. Diese Änderung wird mein Beitrag zur Omakompatibilität des deutschsprachigen Internets sein. (Obwohl ich’s eigentlich nicht mag, fremden Menschen den Hintern zu wischen. Sollen sie doch Sprachen lernen!)

PS – Nicht, dass ihr mich falsch versteht:
Ich werde die Grotte nicht in eine deutschtümelnde Weltnetz-Seite verwandeln bzw. ComputerBild-mäßig jeden Anglizismus erklären. Wer Kleinigkeiten nicht versteht, sollte seinen Sprachschatz pimpen. Es geht mir ausschließlich um Zitate von mehreren Worten Länge.

PPS – Apropos Sprachschatz:
Nicht wirklich der Stein von Rosette

This entry was posted in Artikel-Grabbeltisch. Bookmark the permalink. Both comments and trackbacks are currently closed.

2 Comments