Gruselgrotte der blutdurstigen Würste

Wieso wird eigentlich noch immer entlang großer Flussläufe gebaut?

Früher waren Flüsse die einzig verlässlichen Transportwege und darum auch von Standortvorteil. Aber heute, in Zeiten der rollenden Landstraßen, ist diese Siedlungspolitik eigentlich komplett unsinnig.

Vorschlag #1: Flussufergebiete verlassen und sich zum Beispiel in Ex-Industriegebieten oder ehemaligen Armeestützpunkten ansiedeln.

Dort die alte Bebauung wegreißen und ordentliche Wohnhäuser hinklotzen; Straßen gibt es ja dort bereits zuhauf. Wenn dann das nächste Jahrhunderthochwasser kommt, kann es egal sein: Aus den Gefährdungsgebieten von heute sind längst die Feuchtbiotope von morgen geworden.

Nun ja, wenn man mal so darüber nachdenkt, wäre das nicht gerade ein guter Tausch für die Umwelt. Darum noch ein zweiter Vorschlag:

Man konstruiert die Gebäude der hochwassergefährdeten Stadtteile und Dörfer ähnlich wie Frachtschiffe und verankert sie mit längenregulierbaren Ketten im Untergrund. Das schwankt zwar im Fall der Wasserfälle ein bißchen, aber wenigstens sind die Gebäude wasserdicht und der deutschen Stahlindustrie ist geholfen.

Obwohl… Ich glaube, selbst dann noch würden Leute Unterstützung von Staat und Versicherung fordern. Wenn auch nur, weil ihnen durch den Seegang Gläser aus dem Schrank gefallen sind.

Keine Stichworte.
» Von der Zukunft «
(4. April 2006, 13:35) - Comments Off

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