Wer diesen pointenlosen Beitrag liest, wird währenddessen zumindest älter
Musikstücke und Podcasts hören sollte man …
1.) Nur, wenn man nebenbei noch was anderes tut. Zum Beispiel Abwaschen, in der Straßenbahn sitzen oder so.
und
2.) Immer mit erhöhter Geschwindigkeit. Natürlich nicht so schnell, dass Sprecher und Gesang unverständlich werden bzw. die Vier-Viertel-Bassdrum aus dem Takt kommt. Also mit etwa hundertzehn Prozent der Originalgeschwindigkeit.
…
Zeiträuber stets überspringen! – Musikalische Zwischenspiele? Endlose Refrains? Schneller Vorlauf!
Das gleiche gilt für Vorspann, Abspann, Danksagung und anderen Kram. Diese Angaben sind nur für Insider gedacht und rauben dem Zuschauer, Leser oder Hörer unwiederbringliche Lebensminuten.
(Und so gesehen auch dem Insider. Denn der weiß ja, dass er mitgemacht hat. Auf die Nennung des eigenen Namens zu warten, ist schon arg kleinlich.)
…
Zu Konzerten gehen? Muss das wirklich sein, wenn man von den Künstlern bereits ein Livealbum durchgehört hat? Eigentlich doch nur, wenn man soziale Kontakte zu Fans der Band knüpfen will. (Oder mal ordentlich abtanzen.)
…
Überhaupt sind Fans grundsätzlich Zeitvergeuder: Lernen Lieder oder Filmdialoge auswendig, ziehen sich jedes Interview rein, gucken Film und Audiokommentar an einem Stück und stehen stundenlang in Schlangen an irgendwelchen Kassen.
Menschen mit Lieblingsliedern werden andere, womöglich viel bessere Musikstücke niemals kennenlernen, weil sie den immergleichen Song tausendmal hören, statt sich neuen Liedern zuzuwenden.
Und so weiter.


Comment by Sound-Planet
Ich musste gerade lachen, weil die Beschreibung wirklich auf meine Verhaltensweise bei Podcasts zutrifft. Nebenbei kann man z.B. super etwas essen. Zeitvergeuder sind mir auch immer ein Dorn im Auge, dazu gehören z.B. Werbespots mitten im Podcast, oder langweilige Vorsprachen.
Posted on November 26, 2006 at 26. November 2006, 1:25