Schuluniformen würden soziale und kulturelle Unterschiede unsichtbar machen
Klingt logisch, dieser von Ideenschleuder Zypries geäußerte Vorschlag, ist jedoch bei weitem nicht die Endlösung.
Wie wäre es denn zum Beispiel mit Uniformen für alle – wie unter IHM bei Star Trek, nur konsequenter? Die Welt zu Gast bei Klamottenzwillingen.
Die nächsten Stufen:
1.
Normfrisuren. Natürlich auch im Genitalbereich, weil man sonst auf mangelnde Hygieneerziehung schließen könnte. Ebenso müssen Bärte ab bei Mann und Frau. Wenn wir nämlich eins aus der Geschichte gelernt haben, dann, dass Bartträger grundsätzlich verdächtig sind.
2.
Einheitliche Gesichter und Körper dank plastischer Chirurgie und Genomforschung. Endlich keine unförmigen Sonnenbader und bierbäuchigen Badelatschendeutschen mehr… Ein Segen für die Menschheit.
3.
Hautfarben angleichen: Blasse Bürger sonnenbanken, bis ein hautkrebsvorsorgender Idealwert erreicht ist. Logischerweise müssen im Gegenzug allzu dunkelhäutige Deutsche gebleicht werden, damit sie ihre Mitmenschen nicht zu Gewaltakten hinreißen.
Die weitere Entwicklung haben Denny Zager und Rick Evans bereits 1969 in einer populärwissenschaftlichen Veröffentlichung ganz gut beschrieben:
In the year 3535
Ain’t gonna need to tell the truth, tell no lies.
Everything you think, do and say
Is in the pill you took today.
Spätestens dann sind soziale und kulturelle Unterschiede ausgemerzt und die ganze Welt ist glücklich und alle high-fiven einander pausenlos.
Jedenfalls, wenn irgendwo zwischen dem ersten Schritt und dem letzten die Reichen den Armen was von ihrem Vermögen und die Erfolgreichen den Hilflosen was von ihrem Einfluss abgeben.

