Gruselgrotte der blutdurstigen Würste

henscheck’s tweets (Januar 2011)

Kommentare zur Nerdcore-Abschaltung, dem kommenden Kommunismus, gegen Monatsende auch zur nahenden Wende in Ägypten. Dazwischen Jux, Dollerei und Links, die ebenfalls allesamt um eine Stunde zeitversetzt sind und von unten nach oben gelesen den meisten Zusammenhang ergeben. »»»

» Tweet-Archiv «
(2. February 2011, 0:00) - Null Reaktion

Den Anti-Antifaschismus schmackhaft machen

Wie ich so mit dem Bus durch Dresden-Gorbitz fuhr, fiel mir ein Spruch in der für Farbsprayworte typischen runden Druckschrift auf. Und zwar das ausrufezeichenlose “Der Antifa die Suppe versalzen”, welches mich die folgenden Fahrzeitminuten beschäftigte.

Dabei habe ich keine Antwort auf die Frage zu finden versucht, wie man wohl Antifaschisten, also Freunden der Menschheit, die Suppe zu versalzen gedenkt, weil ich einige Antwortmöglichkeiten kenne und mir keine gefällt.

Viel eher habe ich gerätselt (und bin mir noch immer unklar darüber), wie alt und wohlerzogen wohl der Mensch mit dem Farbspray war. Sachbeschädigung im Namen der guten Sache hatte für ihn jedenfalls weniger Gewicht als die Wahl einer Formulierung, bei der die Interpretation seines call to action im Hirn der Leserschaft stattfindet. (Die eingesetzte Schriftart war übrigens eine dem Medium Sprühfarbe geschuldete schwungvolle Druckschrift, die nicht durch szenetypischen Symbolen ergänzt war.)

Als Nächstes dachte ich darüber nach, wie sich dieses doch recht schwammige Wortbild abwandeln ließe, damit nicht an jeder nationalbefreiten Wand und jedem weißen Schaltkasten Dresdens das gleiche zu lesen steht. Auf die Schnelle fielen mir ein, man könnte der Antifa ein Schnippchen schlagen, hämisch zugrinsen, die Argumente zerpflücken, einen Esel bohren (© Shakespeare-Übersetzer) oder ihr schlüssige Alternativen aufzeigen.

Wenn nur letzteres Vorhaben nicht so schwierig wäre.

» hierzulande «
(24. January 2011, 21:26) - 2 Reaktionen

henscheck’s tweets (Dezember 2010)

Die erste Monatshälfte gehörte Wikileaks’ #cablegate inkl. der Hatz auf Julian Assange, dem inzwischen obsoleten(?) Jugendmedienstaatsvertrag, und der Afghanistanreise führender Persönlichkeiten plus Hofstaat.

Später kamen dann auch andere Themen hinzu. Unter anderem Terrorwinter, Weihnachtszeit und Jahreswechsel. — Und nicht vergessen: Das hier sind archivierte Rohdaten in Sendereihenfolge, deren Zeitstempel eine Stunde hinterherhinkt. »»»

» Tweet-Archiv «
(1. January 2011, 0:26) - Null Reaktion

henscheck’s tweets (November 2010)

Eine diesmal aber wirklich total ernstzunehmende Terrorwarnung für Deutschland™ sorgt für den sarkasmusreichsten Herbstausklang seit Monaten. »»»

» Tweet-Archiv «
(14. December 2010, 23:06) - 2 Reaktionen

henscheck’s tweets (29. September bis 31. Oktober 2010)

Leider löscht Twitter alle ans Ende durchgereichten Kurzmitteilungen und deshalb fehlen meine ersten Tweets; jene aus der Zeit, als ich mich noch nicht mit dem Prinzip anfreunden konnte und eigentlich nur kritisiert habe, was denn beispielsweise an der Beschränkung auf 140 Zeichen – vor allem bei deutschsprachigen Beiträgen – so nervt. Inzwischen geben sich auf meinem Twitteraccount Wortspiele, Zitate, Medienschelte und spätnächtliche Entgleisungen ein Stelldichein.

Doch genug der Vorrede! – Hier nun der erste von vermutlich noch vielen Monatsrückblicken, abgegraben mittels der Twitterbackup-Software Histwi, deren timeline-verstümmelnde Einschränkung leider ist, dass sie nur meine Diskussionsbeiträge aufzeichnet und nicht die Reaktionen bzw. Ausgangstweets. Man kann halt nicht alles haben.

Es empfiehlt sich übrigens, die Timeline unten anzufangen, weil sie einem Stapel Notizzettel ähnelt: je weiter unten, desto älter. Bis zum Beitragsende durchzuscrollen lohnt sich also. »»»

» Tweet-Archiv «
(14. December 2010, 23:03) - Eine Reaktion