Wenn ich an foreshadowing glauben würde, wäre ich, nachdem ich bemerkt hatte, dass sich ein VVO-Werbekugelschreiber in meiner Jackentasche zerlegt hat, schnellstmöglich wieder aus der Straßenbahn ausgestiegen.
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Ist es nicht ironisch, wenn jemand etwas Unironisches als Ironie auffasst.
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Rob der Braumeister
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Maik und die Mechanischen
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Seit ich fotografiere, bin ich der Meinung, dass die Dresdner Altstadt auf der falschen Elbseite erbaut wurde. Vermutlich hat damals niemand an den Sonnenstand gedacht.
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Was man so bemerkt: Anschlussaufenthalt
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Orchidee könnte ein sächsisches Wort sein.
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Frage:
Wenn ich jemandem fünfzig Euro gebe, händige ich ihm dann €50 oder 50 € aus?
Antwort:
»[I]n Ireland and the Netherlands where previous currency signs (£ and ƒ, respectively) were placed before the figure, the euro sign is universally placed in the same position. In many other countries, including France, Germany, Italy and Spain, an amount such as €3.50 is often written as 3,50 € or 3€50 instead, largely in accordance with conventions for previous currencies.« (en.wiki)
Jetzt beginnt endlich wieder die Zeit des an der Schlange vor Softeisdielen herumstehens.
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»Sobald ein Mann verheiratet wird, sammelt er Gold und Schweine, um sein erstes Fest zu geben.« (Quelle unbekannt)
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»Die Bemmbüchse wird abgerissen.«, erzählte eine Frau der anderen. Keine Ahnung, von welcher DDR-Immobilie sie berichtet hat.
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»All exclusive« klingt beim ersten Hinhören wirklich hochwertig.
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»»Grüße Sie. Geht’s gut?« – »Naja, man versucht, was d’raus zu machen.««
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Fetscherstraße ≠ fett’scher Straße
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Leiharbeiter ≠ liar biter
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Vorigen Sonntag stand ein Mann vorn im Bus und unterhielt sich mit dem Fahrer, seinem Bekannten. Besser gesagt quatschte er ihn voll. Zuerst über das Ziel seiner abendlichen Busfahrt. Kurz darauf über sein Frauenbild. Er meinte, man muss halt immer rechtzeitig rausziehen, und dass er, falls die Frauen Ehe- oder Kinderwünsche äußern, recht schnell verduftet. Ich hörte mir seinen Monolog an und fand ihn auf eine abstoßende Art faszinierend. Ich hatte eine Plazenta im Rucksack, er sicherlich keine.
Nur der Vollständigkeit halber als Nachwort auf eine Diskussion anderswo, die in die »Dresden hatte die Bomben verdient«-Richtung abdriftete und plötzlich stand ich da wie ein Verteidiger des Deutschtums, obwohl ich nur aus dem zur sogenannten Bombennacht passenden Wikipedia-Artikel zitiert habe.
Also: Wenn ich jemanden umbringe, weil er meine Verwandtschaft umbrachte, bin ich ein Mörder. Wenn ich jemanden umbringe, weil seine Mutter meine Verwandtschaft umbrachte, bin ich ein Mörder. Wenn ich jemanden umbringe, weil er die Mörder meiner Verwandtschaft nicht daran gehindert hat, bin ich ein Mörder.
Und wenn ich versuche, über Bande zu spielen, und ein Volk mittels Luftangriffen dazu bewegen möchte, doch bitte aufzugeben, anstatt die Strippenzieher direkt außer Gefecht zu setzen, bin ich selbst schuld daran, wenn mir dies Jahrzehnte später von Menschen vorgehalten wird, die damals noch nicht einmal geboren wurden.
Von der Instrumentalisierung durch einige Anti-/Deutsche ganz abgesehen, für die Menschenrechte nur gelten, wenn diese Menschen nicht gerade dem falschen Volksstamm (oder was sonst das hassenswerte Alleinstellungsmerkmal sein mag) angehören.
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»Auch nach heute gültigem humanitären Völkerrecht sind flächendeckende Bombardierungen ziviler oder Zivilisten unvertretbar betreffender Ziele eindeutig als Kriegsverbrechen zu werten, da nach den Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges Flächenbombardements in den Genfer Abkommen 1949 umfassend neu geregelt und begrenzt wurden.«
(de.Wiki: Flächenbombardement)
Wobei ich als Philanthrop eigentlich kein verdammtes Wikipadia-Zitat bräuchte, um zu wissen, dass das Ermorden von Menschen immer falsch ist.
Denn Duckmäuser, resignierte Mitläufer, Opportunisten und waschechte Faschisten sind allesamt Opfer ihrer Gesellschaft, obwohl sie wie Täter wirken. Eine Bombardierung wiederum ist schwarze Pädagogik, die bestenfalls dazu führt, dass die überlebenden Täter|Opfer nun in eine andere Richtung duckmäusern, mitlaufen und Chancen nutzen.
Und was, wenn diese Richtung wieder die falsche ist; also zum Beispiel, wenn sich die Globalisierung als Schneeballsystem und Völkermörder entpuppt? Soll dann erneut heilsames Feuer vom Himmel auf die vermeintlichen Täter regnen und ihre Gedanken läutern? Vermutlich.
Ich sollte weniger über die Hegemann-Situation lesen und lieber selbst Texte copy’n'pasten.
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»Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.«
Wer hätte gedacht, dass Ghandi auch Horoskoptexte verfasst hat?
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Globalisierung ist, wenn man unterwegs unversprudeltes italienisches Mineralwasser kauft, statt vor der Radtour eine Trinkflasche Leitungswasser abzufüllen.
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Und plötzlich muss man sich während des Geburtstagsfeier-Smalltalks zum Pokerface zwingen, weil vermeintlich weltoffene Menschen etwas Saudummes erzählen. Beliebte Themen sind unter anderem Kinder(v)erziehung, Populärwissenschaft, Zeitgeschehen und Popkultur (z.B. »Schwuchteln« bei GZSZ). Wobei: Würde man auf jede fragwürdige Bemerkung voll einsteigen, bräuchte man im Folgejahr weitaus weniger Zeit auf Geburtstagsfeiern zu verbringen.
Aphelion stellte im April letzten Jahres Fragen, die ich mir schon damals zutraute, (teilweise mit Gegenfragen) beantworten zu können. Nun habe ich das Gesamtpaket endlich doch noch hierher hinübergerettet, umformuliert, und erneut veröffentlicht.
~Wieso gibt es uns?
Wieso gibt es Fliegen? Wieso Steine? Wieso wieso? Es gibt uns.
~Ist alles so wie es scheint?
Vielleicht.
~Was ist der Sinn des Seins?
Was ist schon sinnvoll? Dass die Sonne scheint, ist für dich zwar von Vorteil, aber sie tut es nicht für dich. Sinnhaftigkeit ist eine Wertung, kein messbarer Fakt.
Und die Beantwortung der ähnlich klingenden Frage, wie sinnvoll man für andere Menschen sei, hat im Laufe der Menschheitsgeschichte schon viele Milliarden Menschenleben gekostet.
~Gibt es Grenzen?
Eigentlich nur die naturgesetzlich festgelegten. Alle anderen würde ich eher als Denkverbote, Selbstzensur oder sogar Doppeldenk bezeichnen.
~Was wäre anders, wenn ich nicht existieren würde?
Vieles. Versuche nur mal, dir vorzustellen, was für wen anders gelaufen wäre, wenn es eine andere Samenzelle ‘geschafft’ hätte.
~Was ist [eine absolute] Wahrheit?
Etwas, das wir nicht erkennen können, weil wir nicht zwischen Wahrheit und Theorie unterscheiden können oder wollen.
~Was passiert nach dem Tod?
Die Atome und Moleküle, aus denen der Körper zum Zeitpunkt deines Todes bestand, reisen weiter; Energie wird umgewandelt und an die Umgebung weitergereicht. Bedenke, dass du aus Sternenstaub bestehst.
~Ist der Mensch ein missratenes Tier?
Der Mensch ist eine Tierart. – Ist der Tod ein missratener Schlaf?
~Warum wollen Menschen immer »mehr« haben?
Weil sie sich einreden, dass sie mehr brauchen, oder die dazu erforderlichen Mittel besitzen. Manchmal stimmt’s.
~Gibt es Zufälle oder Schicksal?
Ein Schicksal ist ein verklärter Zufall. An vielen Zufällen sind jedoch in Wirklichkeit du und deine Erzieher schuld. Beispielsweise wärst du nicht in der Lage, diesen Text zu lesen, wenn du nicht Lesen gelernt hättest.
~Warum bin ich so, wie ich bin?
Das liegt an der Erbmasse in Kombination mit deiner Erziehung durch
Mitmenschen. Dein Hirn filtert und sortiert aufgenommenes Rohmaterial und berechnet eine vermeintliche Idealroute entlang der (teils gerichteten) Zufälle.
Nicht vergessen: Auch hinter Medien stehen Mitmenschen. Und verstorbene Menschen haben dafür gesorgt, dass du in einem Staat lebst. Sie bestimmen deinen Lebenslauf mit, obwohl sie dich nie kennengelernt haben und du sie nur aus Erzählungen kennst.
~Warum gibt es “böse” und “gute” Menschen?
Weil Menschen sich diese Begriffe ausgedacht haben, um ihrem Leben eine richtung zu geben. Ein anderes Beispiel sind die scheinbaren Gegensätze dumm/klug oder schön/hässlich, deren Erkennungsmerkmale noch nie überall auf der Erde völlig übereingestimmt haben.
~Wieso treffen wir falsche Entscheidungen?
Weil wir falsche Entscheidungen oft für die richtigen halten. Weil wir nicht alles wissen. Aber vor allem., weil es möglich ist. Andererseits stellt sich im Nachhinein manchmal raus, dass ein selbst ein grober Fehler positive Konsequenzen hat.
~Was ist [falsch]?
Ein Verstoß gegen Naturgesetze. Alles andere ist die (wertende) Ansichtssache irgendwelcher Menschen, welche sich zusätzliche Gesetze, Tabus usw. geschaffen haben, um mit der Welt und ihresgleichen klarzukommen.
Ist es denn richtig, vor einen Zug zu springen? Wenn dein Maßstab das menschliche Leben oder die Schockwirkung auf den Eisenbahner ist, dann ist die Antwort sicher ein schnelles, unüberlegtes “Nein.” Währenddessen ist es dem Universum relativ egal, was seine Bestandteile soeben tun.