Eine total philosophische Elefantengeschichte
… kann man hier in vielen Variationen lesen. Zum Beispiel in dieser:
Gleichnis vom Elefanten
Ein indischer Fürst liess alle Blindgeborenen seines Landes zusammenführen und liess ihnen zeigen, wie ein Elefant aussieht [sic!].
Da standen nun die Blindgeborenen von Savatthi um den Elefanten herum und betasteten ihn, ein jeder, wo er gerade stand. Dann begab sich der König zu den Blindgeborenen und fragte sie: "Wie ist denn ein Elefant?"
Und da sagten nun die einen:
Der Elefant ist wie ein Tragkessel – so sprachen die, die den Kopf betastet hatten.
Der Elefant ist wie eine Schaufel – so sagten die, die das Ohr des Elefanten betastet hatten.
Der Elefant ist wie eine Pflugschar – so sagten die, die seinen Zahn betastet hatten;
wie eine Stange am Pfluge ist der Elefant – so sagten die, die seinen Rüssel betastet hatten;
wie ein Pfeiler ist der Elefant – sie hatten sein Bein betastet;
wie eine Keule ist der Elefant – sie hatten seinen Schwanz in die Hand genommen;
wie ein Besen ist der Elefant – so sprachen die, welche das Schwanzende befühlt hatten.
Und sie gerieten miteinander in Streit, und jeder meinte recht zu haben, denn er traute der eigenen Erfahrung.
Das Gleichnis soll zeigen, dass es keine allgemein gültige Wahrheit gibt.
Pah!
Es gibt vielleicht nicht zu jedem Thema eine allgemeingültige Wahrheit, aber ein Elefant ist trotzdem ein Elefant. Man muss ihn halt nur überall anfassen.
(Ja, auch dort.)

