Die Plätzchen-Problematik

Sollten umweltbewusste Menschen überhaupt Plätzchen backen, wo doch bereits in die Produktion industriell gefertigter Weihnachtsgebäcke jede Menge Energie gesteckt wurde?

Standpunkt Eins:
»Aber, aber, aber… Dafür macht es Spaß. Und zwar der ganzen Familie.«

Hiermit ist es offiziell: Du bist nur auf den eigenen Vorteil aus und scherst dich einen Scheiß um die Umwelt. Weisst du eigentlich, wieviel CO2 in die Atmosphäre aufsteigt, während dein Backofen überhaupt vorgeheizt ist?? Dacht ich’s mir doch! Und wenn du Spaß für die Familie willst, dann geht doch in den Stadtpark. Krähen füttern meinetwegen.

»Und womit?«

Na, mit den kiloweise industriell gefertigten Keksen, für deren Herstellung irgendwann im Sommer genau so viel Dreck gen Himmel flog wie für deine Handvoll angebranntes Krümelzeugs, Umweltfrevler!

Standpunkt Zwei:
»Ja, stimmt. Noch dazu handeln Selbstbacker unsozial, weil sie auf vorgefertigtes Gebäck verzichten, welches später als Saisonware und Überschuss deklariert und in die Nordsee verklappt wird.«

Oh, genau. Daran hatte ich ja noch gar nicht gedacht. – Willste’n Keks?

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