Gruselgrotte der blutdurstigen Würste

Öffentliche Personen-Nahverkehrsmittel in Dresden

Die sind scheinbar kaum getaktet: Kommt die Bahn an, fährt gerade der Bus ab und andersherum.

Als besondere Zugabe fahren manche auch gern ein paar Minuten zu zeitig weiter und darum an einem vorbei oder vor einem davon.

Missachtet man beim Sprint zum öffentlichen Nahverkehrsmittel seiner Wahl die auf Rot geschalteten Fußgängerampel, fahren einem Bus und Bahn wie zum Trotz vor der Nase weg. Rennt man nicht, dann sowieso.

Die neben den Wartehäuschen aufragenden Digitalanzeigen zeigen zwar die kommenden Fahrzeuge an, nicht jedoch die Uhrzeit.

Wenn diese Anzeigetafeln ausfallen, sind sie nicht etwa schwarz und sparen Energie, sondern raten den Wartenden: "Bitte Aushangfahrpläne beachten!"

Entweder dürfen Penner kostenlos mitfahren, oder sie tun es unerlaubt. Ab und zu stinken die so extrem, dass sich Fahrgäste (auch bekannt als ‘zahlende Kundschaft’ oder ‘Touristen’) woanders hinsetzen MÜSSEN.

Die neueren Bahnen sind kameraüberwacht. Wer nicht gefilmt werden will, muss warten. Oder läuft. Oder fährt mit Rad oder PKW.

(The End?)

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(22. December 2005, 12:08) - Comments Off

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