Gruselgrotte der blutdurstigen Würste

Demnächst in ihrem Heimatland

Überwachungsstaatler müssen nicht einmal mehr direkt in weißen Kleintransportern vor dem Haus des Beinahe-Verfassungsfeindes campieren. Es reicht es völlig zu, den Feed der Zielperson zu abbonieren.

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Übernervöse Gegen-das-System-Blogger werden von ihren Psychiatern hintergangen, die wertvolle Informationen über das Seelenleben an den Staat verkaufen. Denn diese Blogger sind längst zu seriös (und paranoid), um online über ihr Innenleben zu philosophieren.

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Was war DAS denn gerade? Hat der Nachbar sein Fenster geschlossen oder spiegelt sich die Abendsonne im Zielfernrohr eines Snipers?

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Schon seltsam, wie langsam sich Webseiten in letzter Zeit aufbauen.

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Spam-Banner öffnen sich neuerdings trotz Filter und vergraulen potentielle Leser.

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Beiträge verschwinden einfach so. Und zwar bereits beim Absenden. Mehrmals hintereinander! Wer Pech hat, bekommt seine Meinung gar nicht mehr online. Wer Glück hat, muss nur wenige Sätze umformulieren oder auf altbackene Synonymwörter zurückgreifen.

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Systemkritische Blogger bekommen Amazon-Päckchen, die sie nie bestellt haben. Das Nervengas tötet schnell. Schon bald ‘bekennen’ sich ‘Terroristen’. Zwei Wochen später hat die Regierung das Postgeheimnis außer Kraft gesetzt.

"Damit auf deutschem Boden nie wieder so etwas geschieht", begründen die Mächtigen ihren nur von wenigen Datenschützern kritisierten Beschluss.

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Immer mehr Blogs und Foren verwaisen, weil ihre Besitzer und Mitglieder ‘Unfälle’ erleiden.

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Jahre später kommt die Wahrheit über die Täter ans Licht: Die Verschwörung reicht hinauf bis in höchste Regierungskreise.

Keine Stichworte.
» Von der Zukunft «
(30. November 2005, 18:57) - Comments Off

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