Christliche Werte? Deine Mutter!
Mathias von Gersdorff von der TFP schrieb am 4. August 2005:
Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland schien die führende politische Klasse so unfähig, die Probleme hierzulande richtig und vollständig zu erfassen, zu analysieren und Lösungen zu präsentieren.
Das ist eigentlich nicht verwunderlich, denn in den letzten Jahren wurde in Deutschland eine Politik ohne christliche Werte und Prinzipien umgesetzt, was notwendigerweise zu Orientierungslosigkeit und Verzweiflung führen muß.
Die rot-grüne Bundesregierung ist 1998 mit dem Anspruch an die Macht gekommen, eine tiefgreifende kulturelle Revolution durchzuführen. Eines der Hauptziele war, die normale, traditionelle Familie durch die Einführung der sog. "Homo-Ehe" zu schwächen.
So wird das natürlich nix. Was man ja schon am Griechischen und Römischen Reich deutlich sehen kann:
Beide waren politisch und kulturell völlig zurückgeblieben und sind nach knapp vier Jahren durch Misstrauensanträge aufgelöst worden.
Um die nötige gesellschaftliche “Akzeptanz” auch rechtlich zu erzwingen, hat Rot-Grün noch in den letzten Tagen vor der Sommerpause das sog. Antidiskriminierungsgesetz, das den Homosexuellen erhebliche Privilegien gewährt, durchgeboxt, obwohl es selbst in der Koalition umstritten ist.
Das war eine rein demagogischer Vorgang, denn es bestand von vornherein überhaupt keine Chance, daß das Gesetz vom Bundesrat angenommen wird.
Im Falle eines Machtwechsels haben Union und FDP eine Rücknahme des Gesetzes angekündigt.
Aha. Mal schauen, unter welchem Vorwand das die Merkeln hinbekommt… Vielleicht stellt sich ja raus, dass Bin Laden schwul ist.
Doch es kommt noch schlimmer!
Außer der "Homo-Ehe" haben die Rot-Grünen weitere Anschläge auf traditionelle, christlich geprägte Moralvorstellungen unternommen.
Traditionell? Wie Hexenverbrennungen und Judenhatz? Na ganz toll.
Gut erinnerlich ist ihr Gesetz, das Prostitution den Status eines normalen Berufes gibt und somit Prostituierte auf derselben Stufe stellt wie einen Bäcker, einen Rechtsanwalt oder einen Gärtner.
Was unterscheidet denn einen Rechtsanwalt von einer Prostituierten? Beide bekommen Geld dafür, so zu tun, als ob sie ihr Geldgeber interessieren würde.
Zudem wurde die feministische Klientel bedient, indem die Abtreibung weiterhin erleichtert wurde, beispielsweise durch die Zulassung der Abtreibungspille Mifegyne.
Die feministische Klientel? Die Christen sollen doch froh sein, dass nicht noch mehr in Schande gezeugte Kinder zu gotteslästernden Webloggern heranwachsen.
Diverse Homosexuellengruppen erhielten und erhalten in rot-grün regierten Bundesländern und Kommunen Erleichterungen, um öffentlich zu wirken, z.B. in Schulen aufzutreten und dort zu indoktrinieren. Dies war vor allem in Nordrhein-Westfalen der Fall.
‘Erleichterungen’ klingt fast so, als würden bayrische Homosexuelle Flugblätter über Schulhöfen abwerfen.
(Was wahrscheinlich sogar stimmt, haha.)
Von Gersdorff (alter Adel?) stellt ebenfalls die (damals) führenden Politiker an den Pranger:
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Bundesminister Fischer ließ sich von seiner vierten Frau scheiden.
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Bundeskanzler Schröder heiratete kurz vor seinem Machtantritt zum vierten Mal.
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Bundesminister Eichel hatte eine Affäre, ebenso Bundesminister Scharping a.D., der sich schließlich von seiner Frau trennte und drei Scheidungswaisen hinterließ.
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Bundesministerin Ulla Schmidt wurde geschieden.
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Bundesminister Trittin ist ledig und hat eine Tochter.
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Bundesministerin Renate Schmidt hat zeitweise in einer "Lebenspartnerschaft" gelebt, wie sie in einem ihrer Bücher schreibt.
Hey, und Angela Merkel ist Bundeskanzlerin, obwohl die Frau in der Gemeinde schweigen soll! Was sagt uns das?
Falls die Union die Macht im Bund übernimmt, kann sie sich nicht darauf beschränken, die wirtschaftlichen Probleme anzugehen, um Deutschland aus der Krise herauszuziehen.
Sicher ist die Wirtschafsmisere ein dringliche Ausgabe der Politik und hat einen Einfluß auf Stimmung und Gemüt.
Aber sie ist weder eine ausreichende, noch eine befriedigende Erklärung, denn wirtschaftliche Schwierigkeiten oder gar Armut führen nicht unbedingt zum Unglück.
Es das Gefühl der Sinnlosigkeit, der inneren Leere und der Hoffnungslosigkeit, was die Menschen unglücklich macht.
Und gegen dieses Gefühl kämpft die Große Koalition, wenn sie mit aller Macht versucht, überflüssig gewordenen wegrationalisierten Menschen das ALG kürzt.
Klopf-Klopf am Hirn: Rationalisieren heißt (laut Duden Fremdwörterbuch):
1. vereinheitlichen, straffen, [Das Zusammenwirken der Produktionsfaktoren] zweckmäßiger gestalten
2. rationalistisch denken, vernunftgemäß gestalten; durch Denken erfassen, erklären […]
Also im Prinzip nichts anderes, als einen Vorgang zu beschleunigen oder sogar Menschen durch technische Neuerungen vor zu schweren Arbeiten fernzuhalten.
Natürlich braucht man keinen Kohlebagger, wenn man genug schaufelnde Minijobber aus dem Ärmel schütteln kann.
(Aber die heulen dann alsbald herum und fühlen sich nicht wohl wegen dem Staub und den Rückenschmerzen und der miesen Entlohnung.)
Natürlich braucht man keinen Drucker, wenn nur genug ALG2-Empfänger ins Einwohnermeldeamt die Bildschirminhalte per Hand aufs Papier übertragen.
(Aber die heulen dann alsbald herum und fühlen sich nicht wohl wegen dem Neonlicht und den Rückenschmerzen und der miesen Entlohnung.)
Und so weiter.
Was ich damit sagen will: Statt die steigende Arbeitslosenzahl als gelungene Entwicklung und logische Konsequenz der modernen Welt zu begrüßen, putzen Regierung und Medien diesen Bevölkerungsteil regelmäßig runter.
Kein Wunder also, wenn denen der Mut und das Geld fehlen, neue Wege zu gehen.
Von Gersdorff bedenkt dies nicht (oder verschweigt es einfach?), wenn er schreibt:
In den letzten sieben Jahren hat sich in Deutschland eine existentialistische Stimmung ausgebreitet.
Viele Menschen denken nur noch an sich selbst, haben kaum noch Hoffnung auf eine bessere Zukunft, wissen nicht, wofür und warum sie leben und können sich mit wenigen Dingen noch identifizieren.
Dies ist Folge des allgemeinen Werteverlusts, wenn Menschen ihr Leben nicht mehr nach festen Prinzipien führen und ihre kulturellen Wurzeln verlieren.
So ist diese destruktive und pessimistische Stimmung eine Folge der moralischen Verwahrlosung, die Deutschland in eine immer tiefere Krise stürzt.
Nee, Mann! Dies ist die Folge einer Erziehung, die vollkommen verbohrt ist.
Statt nach vorn zu schauen und aus dem Wissen der Alten neue Errungenschaften zu destillieren, kehren viele Menschen (eben wegen ihrer [V]Erziehung) kriechend zu Aberglaube und Budenzauber zurück.
Zu Astro-Shows, Glaubensbekenntnis, Gebet, Götzendienst solchem Krempel.
Ach ja… Wenn Jesus nicht seinen Job als Zimmermann an den Nagel gehangen und auf alte Moralvorstellungen geschissen hätte, um mit Gleichgesinnten auf Tournee zu gehen, gäbe es kein Neues Testament.
Weiter im Zitat:
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Abschaffung der "Homo-Ehe" und der Adoption durch Homosexuelle.
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Rücknahme des absurden Antidiskriminierungsgesetzes, das den Homosexuellen völlig ungerechtfertigte Privilegien gewährt.
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Novellierung des § 166 StGB (Blasphemieparagraph) dahingehend, daß Gotteslästerungen schnell und unbürokratisch verboten werden können.
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Der Jugendmedienschutz muß novelliert werden, damit endlich Erotik und Obszönität aus dem Fernsehen verschwinden.
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Das EU-Projekt, das Nacktaufnahmen auf den Deckblättern von Zeitschriften verbieten will, muß gefördert und schließlich eingeführt werden.
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Auch muß die Ausstrahlung von Horror und Gewalt im Fernsehen drastisch reduziert werden.
Die rot-grüne Politik war ein Frontalangriff gegen die einst bestimmenden christlichen Werte und Prinzipien und gegen die traditionelle Kultur Deutschlands.
Diese Krise hat die Familie erreicht, aber auch den einzelnen Menschen, der kaum noch Orientierung findet.
Eine wirkliche Wende in der Politik muß Deutschland zu den christlichen Werten und Prinzipien bringen.
Nur so werden die Menschen mit Freude und Hoffnung in die Zukunft blicken und auch bereit sein, Opfer zu bringen, damit es auch wirtschaftlich wieder aufwärtsgeht.
Deshalb muß die CDU/CSU in den nächsten Jahren folgende Initiativen ergreifen:
Das sind die Mindestforderungen an eine Regierung, die sich ernsthaft für die moralische Erneuerung Deutschlands einsetzen will.
Ähm, okay. Und was sind die Maximalforderungen?
Nur, damit das klar ist: Ich bin nicht bereit, Opfer zu bringen!
Vor allem nicht für eine Bande von Wasserpredigern; egal, ob es Kirchen- oder Staatsdiener sind.
Die Gewaltdarstellungen im Fernsehen verbieten wollen und gleichzeitig ihre Gemeinde mit (erdachten) Höllenqualen bei Vertragsbruch zu Gehorsam erziehen.
Die auf große Weltpolitik machen, aber das World Wide Web für ein Synonym für Kinderficken halten.
Die nur solange freundlich lächeln, bis irgendwas über ihr Nachtleben ans Licht kommt.
Die sich aus allem rauskaufen können, solange sie Exklusiv-Interviews für BILD und Co. geben.
Nee, Leute, für euch nicht! Oder, um mal Das Bo zu zitieren:
Ihr seid Scheiße!
Und das sag’ ich euch direkt ins Gesicht.
Ihr macht die Menschen dumm und
das’s das Schlimmste, was es gibt!
Also fickt euch! Mal richtig! Ihr Wichser!

