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	<title>Comments on: Berlin ist ja sowas von pleite&#8230; Aber keiner will helfen</title>
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	<description>Halbwissen-Endlager</description>
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		<title>By: Forum Dresden</title>
		<link>http://www.gruselgrotte.de/berlin-ist-ja-sowas-von-pleite-aber-keiner-will-helfen/#comment-2998</link>
		<dc:creator>Forum Dresden</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2006 06:41:09 +0000</pubDate>
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		<description>Berlin war immer ein künstliches Gebilde und ein Freizeitpark für Arme. Konnte ja nicht so weitergehen. Aber die Berliner schaffen das schon, es ist keine unstämmbare Summe, Not macht erfinderisch und sie sind ja nicht doof, wurden nur von Doofen regiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin war immer ein künstliches Gebilde und ein Freizeitpark für Arme. Konnte ja nicht so weitergehen. Aber die Berliner schaffen das schon, es ist keine unstämmbare Summe, Not macht erfinderisch und sie sind ja nicht doof, wurden nur von Doofen regiert.</p>
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		<title>By: henteaser</title>
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		<dc:creator>henteaser</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2006 08:52:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ist doch geil. (Mehr oder weniger.) Schließlich ist das die Hauptstadt. Wäre ja schlimm, wenn Berlin nur aus Regierungsgebäuden, Holocaustmahnmal und Industriegebieten bestehen würde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist doch geil. (Mehr oder weniger.) Schließlich ist das die Hauptstadt. Wäre ja schlimm, wenn Berlin nur aus Regierungsgebäuden, Holocaustmahnmal und Industriegebieten bestehen würde.</p>
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		<title>By: Marco</title>
		<link>http://www.gruselgrotte.de/berlin-ist-ja-sowas-von-pleite-aber-keiner-will-helfen/#comment-1390</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2006 08:20:17 +0000</pubDate>
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		<description>Der warme Wowi wird´s schon richten!
Ich spar mir meinen Kommentar und zitiere:

STERN-Artikel aus Heft 38/2006

&lt;blockquote&gt;Wie man ohne Job über die Runden kommt, weiß in Berlin jedes Kind. Dabei ist die Hartz-Reform nicht mal zwei Jahre alt. Innerhalb kürzester Zeit hat sich Arbeitslosengeld II, wie Hartz IV im Amtsdeutsch heißt, in der Hauptstadt als Lebensform etabliert. Über 17 Prozent der Berliner leben von Hartz, fast doppelt so viele wie im Bundesdurchschnitt. Berlin geht die Arbeit aus. Beinahe monatlich verkünden hier Großunternehmen die Streichung von Jobs, meistens gleich ein paar hundert auf einmal: Samsung, Bosch-Siemens, der Elektronikkonzern JVC oder die Fiat-Tochter CNH. Die Liste ist endlos. Berlin ist Exportweltmeister von Industriearbeitsplätzen, seit der Wende rund 175 000, fast zwei Drittel des ehemaligen Bestandes. Inzwischen ist die Arbeitslosenquote in Berlin (17,4 Prozent) schon höher als im Schnitt Ostdeutschlands. Das sind Horrordaten. Sie klingen nach Depression, nach Weltuntergangsstimmung, nach hängenden Köpfen. Von wegen. &quot;Seid ihr jut drauf?&quot;, ruft der Klaus auf der Bühne ins Mikro. 30 000 Berliner antworten: &quot;Ja.&quot; &quot;Das reicht noch nicht&quot;, findet der Klaus und versucht es noch mal und noch lauter: &quot;Seid ihr richtig jut drauf?&quot; Aber jetzt: &quot;Jaaaaahh&quot;, jubeln sie Klaus Wowereit zu, ihrem Bürgermeister. Der schaut mal schnell im Wannseebad vorbei. Die Sonne scheint. Junge Menschen liegen am Ufer oder im lauwarmen, seichten Wasser. Auf einer riesigen, schwimmenden Bühne spielen die angesagtesten Bands für Ohren unter 25 Jahren. Am Abend beleuchtet ein Feuerwerk den Himmel. Und das Beste: Es kostet nichts. Der Veranstalter, der Radiosender NRJ, nennt die Party das &quot;größte Gratis-Hit-Festival Europas&quot;. Das passt, denn gerade die Jungen sind in Berlin besonders von Arbeitslosigkeit betroffen. Es ist ein perfekter Termin für einen kurzen Wahlkampfauftritt von Klaus Wowereit.

Am Sonntag wählen die Berliner ein neues Abgeordnetenhaus. 17 Jahre nach dem Fall der Mauer lautet die große, die wahlentscheidende Frage nicht mehr: Ost oder West? Sie lautet: arbeiten oder nicht arbeiten? Gerade mal 39 Prozent der Berliner leben vom Lohn eigener Arbeit. 49 Prozent hingegen leben von staatlichen Transferleistungen, etwa von Arbeitslosengeld I oder II, von Sozialhilfe oder Bafög. Auch die Rentner werden von denen finanziert, die heute einen Job haben. (Die restlichen 12 Prozent sind nicht erwerbstätige Ehegatten und Kinder der Arbeitenden.) Wer für seinen Lebensunterhalt selbst arbeitet, gehört in der Hauptstadt zu einer immer kleiner werdenden Minderheit. In der Mehrheit sind diejenigen, die aus öffentlichen Kassen unterhalten werden. Und Mehrheiten entscheiden Wahlen.  In der Hartz-Hauptstadt werben gleich drei Parteien um deren Gunst: SPD, Die Linke/PDS und WASG. Seit 2002 regiert Wowereit gemeinsam mit der PDS. In dieser Zeit wuchs die Wirtschaft in Berlin deutlich langsamer als im Bundesdurchschnitt. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich schlechter. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt in Berlin unter dem Bundesschnitt. Und der Aufschwung dieses Sommers schwingt zielstrebig vorbei an Berlin. Dennoch werden die Berliner Klaus Wowereit wieder wählen. Vermutlich wird er weiter mit der Linken regieren können. Die schlechten Wirtschaftsdaten können dem rot-roten Senat nichts anhaben. 

 
Halb Berlin lebt von Transers? Halb so schlimm! Denn Berlin ist der Big Apple für Arme, die billigste Metropole der westlichen Welt. Wohnungen gibt es günstig und im Überfluss. In München, Hamburg oder Frankfurt sind die Mieten von vergleichbaren Wohnungen um bis zu 80 Prozent teurer, ganz zu schweigen von Paris oder London. Und kostenlose Riesenpartys wie das Hit-Festival am Wannsee feiert die Hauptstadt an jedem einzelnen Tag. Allein die Straße des 17. Juni war zwischen Mai und August an 80 von insgesamt 120 Tagen für diverse Großveranstaltungen gesperrt. Love-Parade, WM-Fanmeile, Christopher-Street-Day, &quot;Planet Pro&quot;, Skater-Fest, Marathon. Und ist dort mal Party-Atempause, zieht die Gemeinde weiter. Dann wird der Ku&#039;damm gesperrt, für Modeschauen, Stöckelschuh-Wettrennen oder Oldtimer-Paraden.&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der warme Wowi wird´s schon richten!<br />
Ich spar mir meinen Kommentar und zitiere:</p>
<p>STERN-Artikel aus Heft 38/2006</p>
<blockquote><p>Wie man ohne Job über die Runden kommt, weiß in Berlin jedes Kind. Dabei ist die Hartz-Reform nicht mal zwei Jahre alt. Innerhalb kürzester Zeit hat sich Arbeitslosengeld II, wie Hartz IV im Amtsdeutsch heißt, in der Hauptstadt als Lebensform etabliert. Über 17 Prozent der Berliner leben von Hartz, fast doppelt so viele wie im Bundesdurchschnitt. Berlin geht die Arbeit aus. Beinahe monatlich verkünden hier Großunternehmen die Streichung von Jobs, meistens gleich ein paar hundert auf einmal: Samsung, Bosch-Siemens, der Elektronikkonzern JVC oder die Fiat-Tochter CNH. Die Liste ist endlos. Berlin ist Exportweltmeister von Industriearbeitsplätzen, seit der Wende rund 175 000, fast zwei Drittel des ehemaligen Bestandes. Inzwischen ist die Arbeitslosenquote in Berlin (17,4 Prozent) schon höher als im Schnitt Ostdeutschlands. Das sind Horrordaten. Sie klingen nach Depression, nach Weltuntergangsstimmung, nach hängenden Köpfen. Von wegen. &quot;Seid ihr jut drauf?&quot;, ruft der Klaus auf der Bühne ins Mikro. 30 000 Berliner antworten: &quot;Ja.&quot; &quot;Das reicht noch nicht&quot;, findet der Klaus und versucht es noch mal und noch lauter: &quot;Seid ihr richtig jut drauf?&quot; Aber jetzt: &quot;Jaaaaahh&quot;, jubeln sie Klaus Wowereit zu, ihrem Bürgermeister. Der schaut mal schnell im Wannseebad vorbei. Die Sonne scheint. Junge Menschen liegen am Ufer oder im lauwarmen, seichten Wasser. Auf einer riesigen, schwimmenden Bühne spielen die angesagtesten Bands für Ohren unter 25 Jahren. Am Abend beleuchtet ein Feuerwerk den Himmel. Und das Beste: Es kostet nichts. Der Veranstalter, der Radiosender NRJ, nennt die Party das &#8220;größte Gratis-Hit-Festival Europas&#8221;. Das passt, denn gerade die Jungen sind in Berlin besonders von Arbeitslosigkeit betroffen. Es ist ein perfekter Termin für einen kurzen Wahlkampfauftritt von Klaus Wowereit.</p>
<p>Am Sonntag wählen die Berliner ein neues Abgeordnetenhaus. 17 Jahre nach dem Fall der Mauer lautet die große, die wahlentscheidende Frage nicht mehr: Ost oder West? Sie lautet: arbeiten oder nicht arbeiten? Gerade mal 39 Prozent der Berliner leben vom Lohn eigener Arbeit. 49 Prozent hingegen leben von staatlichen Transferleistungen, etwa von Arbeitslosengeld I oder II, von Sozialhilfe oder Bafög. Auch die Rentner werden von denen finanziert, die heute einen Job haben. (Die restlichen 12 Prozent sind nicht erwerbstätige Ehegatten und Kinder der Arbeitenden.) Wer für seinen Lebensunterhalt selbst arbeitet, gehört in der Hauptstadt zu einer immer kleiner werdenden Minderheit. In der Mehrheit sind diejenigen, die aus öffentlichen Kassen unterhalten werden. Und Mehrheiten entscheiden Wahlen.  In der Hartz-Hauptstadt werben gleich drei Parteien um deren Gunst: SPD, Die Linke/PDS und WASG. Seit 2002 regiert Wowereit gemeinsam mit der PDS. In dieser Zeit wuchs die Wirtschaft in Berlin deutlich langsamer als im Bundesdurchschnitt. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich schlechter. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt in Berlin unter dem Bundesschnitt. Und der Aufschwung dieses Sommers schwingt zielstrebig vorbei an Berlin. Dennoch werden die Berliner Klaus Wowereit wieder wählen. Vermutlich wird er weiter mit der Linken regieren können. Die schlechten Wirtschaftsdaten können dem rot-roten Senat nichts anhaben. </p>
<p>Halb Berlin lebt von Transers? Halb so schlimm! Denn Berlin ist der Big Apple für Arme, die billigste Metropole der westlichen Welt. Wohnungen gibt es günstig und im Überfluss. In München, Hamburg oder Frankfurt sind die Mieten von vergleichbaren Wohnungen um bis zu 80 Prozent teurer, ganz zu schweigen von Paris oder London. Und kostenlose Riesenpartys wie das Hit-Festival am Wannsee feiert die Hauptstadt an jedem einzelnen Tag. Allein die Straße des 17. Juni war zwischen Mai und August an 80 von insgesamt 120 Tagen für diverse Großveranstaltungen gesperrt. Love-Parade, WM-Fanmeile, Christopher-Street-Day, &quot;Planet Pro&quot;, Skater-Fest, Marathon. Und ist dort mal Party-Atempause, zieht die Gemeinde weiter. Dann wird der Ku&#8217;damm gesperrt, für Modeschauen, Stöckelschuh-Wettrennen oder Oldtimer-Paraden.</p></blockquote>
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