Gruselgrotte der blutdurstigen Würste

bauanleitung für pranger

Ein weiterer Beweis, dass viele Leute denken, Google wäre allwissend.

Liebe Suchende: Schlagt doch lieber in der Wikipedia (de/en) nach:

"Die wohl verbreitetste Form des Prangers bestand in der Regel aus zwei parallel angeordneten Brettern, die durch Scharniere miteinander verbunden und am Ende eines starken Pfahles angebracht waren. In beiden Brettern waren Aussparungen für den Hals und, links und rechts davon, für die Handgelenke. Die geschlossenen Bretter fesselten nun den Straftäter um Hals und Hände. Derart ausgestattet, wurde er dann auf öffentlichen Plätzen ausgestellt."

Eine weitere Informations- und Inspirationsquelle für angehende Prangerhersteller ist die Google Bildersuche (de/en).

Derart inspiriert braucht man eigentlich nur noch zum Baumarkt zu fahren, sich mit Holzbrettern, Ketten und wasweißichwas einzudecken und im Hobbykeller heimzuwerken.

Wer kaum Geld ausgeben möchte, kein Werkzeug oder zwei linke Hände hat oder aber nur keine Zeit verschwenden will (bzw. kann), der sollte zumindest eine Rolle Paketklebeband und die anzuprangernde Person bei der Hand haben*. Verkehrsschilder und Straßenlampen gibt es genug.

Man sollte aber (zumindest in Deutschland) nicht erwarten, dass sich die Polizei für dieses Vorgehen bedankt.

* Oha, fast vergessen: Ebenso wichtig beim Anprangern sind Papptafel, Edding und ein etwas dickerer Bindfaden. Einfach die Tafel mit dem Grund der Anprangerung (zum Beispiel "Ich habe dieses Blumenbeet zertrampelt.") beschriften, den Faden anbringen und das Ganze dann dem Delinquenten umhängen.

Wer sich kurz zu fassen vermag ("Kinderschänder!"), benötigt nur einen wasserfesten Edding (bzw. ein Taschenmesser). Denn oft reicht die Stirn des Angeprangerten aus für die knapp gehaltene Info über dessen Tat.

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(28. April 2006, 12:05) - Comments Off

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