Verschluckbare Kleinteile

In Dresden soll nach dem Willen einiger Menschen bald das Rauchen (und mehr) verboten sein. Vorerst zwar bloß »auf kommunalen Spielplätzen«, aber das kann ja noch werden. Jedenfalls las ich vorhin im Dresdner Wochenkurier 16/’09 die folgenden Sätze von hoher Pointendichte:

»Die Babyhilfe Deutschland hatte darauf hingewiesen, welche bedrohlichen Folgen das Verschlucken von Zigarettenkippen für Kleinkinder hat. Au[f] einem Golfturnier hatte die Oberbürgermeisterin der Babyhilfe 10.000 Euro übergeben. Claudia Kasimir-Glaeser, städtische Beauftragte für das WHO-Projekt ["Gesunde Städte"], sagt, das Geld würde für die Anfertigung der Verbotsschilder benutzt.
[…]
Die Stadt macht Nägel mit Köpfen und verbietet auch den Alkoholkonsum bzw. überhaupt das Mitführen von Glasflaschen (außer Tier- Babynahrung). Verstöße sollen mit Bußgeldern zwischen zehn und tausend Euro geahndet werden.«

Der Spaß beginnt voraussichtlich am 30. April, also sobald die Grünflächensatzung dahingehend geändert ist. Denn es geht ja nicht an, dass Touristen in unserer schönen Stadt von Welt asoziale Eltern und malzbiertrinkende Jugendliche zu Gesicht bekommen.

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