So kleine Alltäglichkeiten halt (Hosenstall des Todes, 17.11.05)

Wie zum Beispiel die ohnmächtig zusammenbrechende Studentin in der SLUB: Beine hoch und ein Glas Wasser und es geht wieder. Währenddessen entleihe ich weiter Sachbücher; nur um diese kurz darauf vorsichtig im Rucksack zu verstauen… zu den ‘entlüfteten’ und zusammengelegten Sprudel-Mehrwegflaschen und einer angerissenen Sultaninen-Packung.

Oder im Elbepark-internen Asia Nudelstore (oder so), wo ich mich dabei ertappe, leise den Walkürenritt zu pfeifen, während der Wok in der Heizfläche kreist. Und wo ich zwar mit Stäbchen esse, jedoch die kläglichen Reste mit einer Gabel zusammenscharre, um das ‘vom Teller-in-den-Mund-schubsen’ der Nudel- und Bambussprossfetzen zu umgehen.

Oder der Heimweg, auf dem es scheiße dunkel ist und ich bei jedem Radfahrer genau weiß: Er könnte mir aus der Deckung seines blendend hellen Vorderlichtes mit Leichtigkeit eine Brechstange oder ‘ne abgebrochene Bierflasche ins Gesicht hacken und unerkannt weiterradeln.

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