Einmonatiger Onlinemarketing-Kurs: Tag 3 und 4

Ein Gespräch im Ost-Pol hatte dank der Macht des Zufalls dann ebenfalls wieder mit dem Online-Marketingkurs zu tun.

Ich las während des Wartens auf einen Bekannten in “Über Literatur”, einer Sammlung von HermannHesse-Aufsätzen eben über Literatur. Darüber entspann sich ein Gespräch, welches darauf hinauslief, ich solle mein Literaturkritiken-Textniveau irgendwo im Mittelfeld zwischen Hesse* und Clickbait ansiedeln.

Bereits die Auswahl des Besprochenen ist insofern wichtig: Besprechungen zu aktuell beliebten Werken müssten wohl oder übel sein. Artikel über krude Tierhorrorfilme oder eine Fassbinder-Retrospektive hingegen wären zwar am Mainstream vorbeigeschrieben, aber bezeugen meine Straßenglaubwürdigkeit.

Themenfindung ist, wie bereits geschrieben, so ‘ne Sache. Schließlich möchte ich meinen Interessen entsprechen und nicht, wie es oft in den vom Tutor verlinkten Beiträgen den Anschein hat, ausgehend von werbegeldmäßig gutgestellten Suchbegriffen ein völlig neues Projekt aufziehen, über dessen Thematik ich mich auf erst sozusagen schlaulesen muss.

(* Im Nachhinein muss ich übrigens sagen, dass der Kerl, der mich dahingehend beriet, die Hesse-Essays nicht kannte und wohl darum deren Verschwurbeltheit überschätzte. Hesse’s Kurzbesprechungen sind zudem niemals Verrisse, sondern des Lobes voll – und dennoch nicht langweilig, eben weil sein “Daumen hoch” wortreich begründet ist.)

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