Einmonatiger Onlinemarketing-Kurs: Tag 2

Denkansatz, um Gelerntes mit Eigensinn zu kombinieren: Ein geldbringendes Nischenprojekt hochziehen, das meinem Wesen und meinen Fähigkeiten entspricht. Das klappt bei Gleichgesinnten seit Jahren, da die weder Schiss vor ihrem Publikum noch Schiss vor Aufträgen haben. Die drehen Imagefilme oder fotografieren Hochzeiten oder tun was weiß ich was innerhalb ihres Könnens.

Der Kursleiter zeigt uns Upworthy bzw. Heftig als Vorbild für perfekt auf eine größtmögliche Zielgruppe abgestimmte Schlagzeilen. Genau das meine ich: es wird schwierig sein, Methoden und Negativbeispiele zu trennen.

Wir erstellten via eRecht24 einen Haftungsausschluss, was ich nachvollziehen kann, aber wie absurd ist denn das bei einem Privatblog? Haben wir das Jahr 2007? Mit Spannung erwarte ich das Erstellen einer MySpace-Seite.

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Auf der Parkbank im Hechtviertel, am Lesebühnentext schreibend, wurde ich von Grundschülern angesprochen, die mit schwarzweißkopierten Zeichnungen durch die Straßen zogen auf der Suche nach Käufern für ebendiese Zeichnungen. Dem “Yes, and…”-Approach Folge leistend gab ich dreißig Cent aus für drei Bilder. Die Kinder haben auf diese Weise mehr Geld mit eigenen Kunstwerken verdient als ich in zehn Jahren.

Der Lesebühnentext verstrickte sich. Ich brach das Fließtextnotieren ab und beschränkte mich bei der Hechtbühne aufs Zuhören.

Später am Abend war Bloggervernetzungstreffen (angeleiert von ETTChrisKloss) und sowieso gibt es in Dresden diverse Plattformen und Vereine, die es sich anzusteuern lohnt.

Im anschließenden Gespräch äußerte ich so viele Bedenken (zB das übliche “Wozu Geld für ‘ne Bürogemeinschaft rauswerfen?”), dass ich selbst erschrak, nicht mit Bedenken aufhören zu können.

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