*benutzt Popkultur mit Socialweb* – @henscheck denkt laut nach

► “Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?” – *kann nicht, aber würde gern “Als Weltrekordhalter im Spucke-im-Mund-sammeln.” antworten*

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► Bibliothek wird geöffnet, Menschen schlurfen zu den Regalen wie Tiere an die Tränke. Da! Ein Rentner in der Todesrolle der Bibliothekarin!

► Wow, es gibt noch Kinozeitschriften. Gucken wenigstens die FILMDIENST-Menschen den Film und nicht bloß das Pressematerial? ► »Klaumauk mit pausenlosen Gags höchst fragwürdiger Qualität.« Hach, Filmdienst. #PoliceAcademy4 ► ein anderer Film »setzt auf hölzerne, spekulative Sexszenen« ► drei Filmdienst-Ausgaben in etwa ner Viertelstunde überflogen. bin wohl nicht die Zielgruppe für kintoppkritische Shortreads. ► schätze mal, die Cinema kann ich gleich im Regal lassen

► weiter mit Fotomagazinen wie etwa dem fotoMAGAZIN. gleich nervig: Wettbewerbe. Bilder vergleichen und das beste ermitteln. Was soll das? ► danach gefühlte achthundert Seiten Equipment-Tests. wow. nächstes Heft! …… PHOTOGRAPHIE. schonmal gut: mit peha geschrieben wie die Alten.

► Wenn ich noch einmal Objektivtest lese, ey!

► NaturFoto: wohl eher “am Rechner nachbearbeiten Foto” ► aber ich bin eh immer bloß negativ (hihi, negativ) und in Wirklichkeit mag ich gedruckte Bilder anschauen. insofern ist alles top.

► Bäume, die schlafenden Bettler der Naturfotografie

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► Karlsson vom Dach, geb. von Harkonnen

► Neu und Dreifaltigkeit befreien Traumgott aus der Matrize

► Scifithriller, in dem Scarlett Johansson 100 % ihrer Schauspielleistung nutzt.

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► Stellt sich raus: nicht etwa ist Twitter down, sondern niemandem fällt mehr etwas ein.

► Idee: 3D-Modelle führender Politiker, die man dann zur Schlagzeile passend posen kann.

► Wenn ihr uns anrempelt, pupsen wir dann nicht?

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► “die Bibliothek der Zukunft” ist basically ein Indoor-Stadtpark ohne Rasen

► Wie lange darf man Frauen betrachten, die beim Studieren abwesend den Zeigefinger über die Nasenspitze kreisen?

► [[i'm at @slubdresden Zweigbibliothek Okkultismus und Alchemie]]

► habe versehentlich das falsche Netzteil abgezogen und neben mir starb ein Student :(

► aber ernsthaft: ich muss jetzt raus, die Bibliothek schließt in zehn Minuten. Espresso!

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► erschreckend…… DEfavstarFM: Best Tweet of the Day ► Offensichtlich sind meine Wortbeiträge nicht aufbauend, positiv und platitüdenhaft genug für (Tages-)Awards jedweder Art.

► Einfach bloß eine Aussage twittern. Irgendwas.

► noch immer kaue ich daran herum, wieso die Schlussformel “Ihr kennt das.” so unlustig ist. Zwischenstand: sie versaut halbgute weird tweets.

► »Menschen, denen man nicht beim Essen zugucken kann. Ihr kennt das.« (Ray Charles)

► Dieter Krebs blickt in die Kamera, entblößt ein Scherzgebiss. SCHNITT ZU das Studiopublikum trägt ähnliche Scherzgebisse

► Google-Bildersuche nach “Satire” m(

► Cromagnid Comedy

► Max Comedygoldt

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► Männerrechtler Stories http://monstercrazy.tumblr.com/post/84807636921 ► ♫ i wanna tweet like common people ♫ ► Menschen, die gut aufgepasst haben und wissen, wie ich funktioniere, haben erraten:er kam über Pulpcovers zu (Pulp cover) zu “Common People”

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► Abu Simbel, vorher bekannt als Abu Prince

► »Wohl eher Hamburger Gehörlosenschule!«

► *verliebt sich ins Opfer* *lehrt ihm unschlagbaren Battlerap*

► sowas wie der 27 Club, aber für Prominente, die Castingshows moderieren

► ein englisches Peter-Schilling-Album hörend, superst! ► Peter Schilling, der deutsche Gary Numan ► Durch die Nacht mit… Gary Numan und Gary Oldman

► »Zeit für ein Du-Du-Duett!« (David Bowie)

► *David-Bowie-Stimme* »Es tanzt ein Bi-ba-butzemann um unser Haus herum, fidibumm. (Fidibum.)«

► David Bowie – The Potsdam-Tagesausflug

► Roy Orbison ist der Roy Orbison rekontextualisierter Popsongs

► *schreit H.P. Baxxter zusammen* ► Was machen eigentlich… Westbam, Marusha, Steve Mason, The Mystic Man, DJ Dick, Carl Cox, The Hooligan, Cosmic Kid Paul, Dag, Mike VanDike,…?

► Liedermacherinnen-Texteprädikat “rotzfrech” ► siehe die Google-Suche nach “rotzfreche mischung aus”

► Keine Ahnung, wie oft man The Sun Always Shines On TV hören muss, bevor einem selbst dieser perfekte Song verleidet ist. ► (vgl. alles Bekanntere von OMD, Blondie, FrankieGoesToHollywood, etc. – zeitlose Klassiker im Sinne von Kommt ein Vogel geflogen) ► lbnl auch Last Christmas, das kannste nicht totspielen.

► Von nun an muss ich für meine Kinder gleichzeitig ein liebender Vater und ein verwirrendes VIVA Zwei sein.

► AdamAnt-Kinderschminkestrich quer übers Gesicht,dann noch den ZiggyStardust-Blitz, abschließend eine Lennonbrille. *covert Helene Fischer*

► in #Dresden Neustadt edding’te jmd unters Stencil “Freetek. No Politics.” die Gegenthese “Wer unpolitisch feiert, feiert auch mit Nazis.”

► In Ordnung: anhalten, mitwirken und zuhören!

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► Stephen Kling #klangsteller
► Wolfgong Hohlbein #klangsteller
► “Yakety” Sax Rohmer #klangsteller
► Klingelton Wilder #klangsteller
► Upton Sinus #klangsteller
► H.P. LFOcraft #klangsteller

► Staniswave Length #klangsteller ► Heilige Scheiße, dieses Wortspiel ist aso gut, es könnte ein Künstlername sein!

► Samuel R. Delay #klangsteller
► Umberto Echo #klangsteller #wellduh
► Johann Wolfgang von Guitar #klangsteller
► Snaredrum Korgkegaard #klangsteller
► Patricia Hi-hat #klangsteller

► *drückt dem #klangsteller -Hashtag ein Mangamädel-Kuschelkissen aufs Gesicht*

► Wow, das ging schnell: #klangsteller ist für einen Grimme Online-Award nominiert! (Kategorie “Forced Meme”)

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► whoa RT @Vice_Is_Hip: Wir soffen Holzkaltleim mit Johanna Adorján und recherchierten Helene Fischer. ► »Wohl eher Failene Fischer!« (@faznet)

► .@personaldebatte besser ist der StefanRaab-Approach: “verarschen” der Künstler und dadurch heimlich das Publikum für Schlager begeistern

► ARTE kontert mit einem Helene-Fischer-Themenabend ► BuzzFeed Deutschland erklärt Helene Fischer in siebzehn Dr.Who-Gifs.

► ein besserer Artikel wäre einer über Unheilig-Fans, quasi die deutsche Insane Clown Posse

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► »Beim nächsten Mal, versprochen.« #4wordsaftersex
► »Zeit für ein Du-du-duell!« #4wordsbeforesex
► »Eine Grenze hat Tyrannenmacht!« #4wordsaftersex
► [lol, Aftersex!]

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► ich wuchs in einem Raucherhaushalt auf. sogar die Katze rauchte.

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► Jogger, ey: “Schaut uns an, wir haben Beine! Und genug Atemluft fürs Gespräch beim beinahe rennen!” ► Mein erster Gedanke, wenn ich Jogger sehe: die ficken sicherlich ebenfalls nicht unter einer halben Stunde pro Stellung. ► [Ja, es ist auch Neid dabei.]

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► Was ist eine bessere Tarnung für Sexualstraftäter als ein “Genickschuss für Kinderschänder”-Heckscheibenaufkleber?

► Wenn beim Abwaschen das Wasser aus dem Hahn genau auf einen Löffel trifft und überall hinspritzt und das ergibt nen Regenbogen für Vine.

► Zeitarbeitsfirma vermittelt Menschen ans Blutspendezentrum und streicht den halben Obstkorb ein :(

► *weint in sein Kissen* “Andere haben noch nicht einmal ein Kissen!”

► Offstimme vorm Abspann des 1968er PLANET DER AFFEN: »Unter dem Strand: der Asphalt!«

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► *Gandalf-Stimme* “Kanzlerin & Co fliegen für 450.000 Euro-Steuergeld zum Endspiel nach Brasilien.”

► »Deutsche Bank soll Silbereisen manipuliert haben« #SpOn ► »Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht.« (Friedrich von Schiller über Chemtrails, Bilderberger und die Neue Weltordnung)

► Konzeptalbum: Youtube-Suche nach ‘Goldpreis’, Samples aus den Empörervidcasts ziehen
► »Das deutsche Volksvermögen wurde verpfändet im Zuge des ESM, des sogenannten Stabilitätsmechanismus.« Schuesse.wav Registrierkasse.wav

► Was kommt als Nächstes? Ein Twitterhandles-Abkommen?! *tosender Applaus bei der Montagsdemo*

► Meerschweinchen-Verschwörungstheoretiker: “KAPIERT IHR DAS NICHT? DIE MÄSTEN UNS!”

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»… nicht mehr lange dauern, bis sich die Jugendlichen die Beine abnehmen lassen, um weiter springen und schneller laufen zu können. …«

► Lol, wer ist jetzt der Behinderte?

► »Mir ist schleierhaft, warum der Sport das Material-Doping zulässt. Das Wort habe ich mir ausgedacht, ich finde, Material-Doping trifft es.« ► bzw. Elastoschmuh

► Wie das mit zwei Sprungfedern ausgehen kann, habter ja bei WettenDass gesehen. Nope, so nicht! Nicht Gott spielen!

► »Eine durch “Augmentierungen” verbesserte Leistung ist gegenüber normalen Menschen einfach Mogelei – PUNKT.« *benötigt Herztabletten*

► so… Cyborgbullying?

► »Leistungssportler leben ALLE am Rande der Legalität. ALLE sind gedoped im Vergleich zum Ottonormalverbraucher.« dazu noch 12h/d Training! ► ich mein’… es ist doch insgesamt unfair, dass Menschen nicht trotz, sondern dank Behinderung erfolgreich sind in etwas, das ihnen Spaß macht

► wütende Kommentarstränge zu Rollstuhlbasketball, offener Hass gegen Andersfortbewegliche

► .@agitpopblog zudem ist die wahre Bedrohung der ‘Normalen’: das wird aus dem Profisport rüberschwappen! Und was dann? WAS? FUCKING? DANN?!

► Beachvolleyball wird ebenfalls revolutioniert, sobald man Handprothesen raketenbeschleunigen kann. ► »Jetzt ist es wohl eine Frage Zeit bis nur noch Sportler mit Wettkampfprothesen gegeneinander antreten.« zB bei Formel-Eins-Rennen

► Was, wenn ein Blitz Jemanden mit seinem Elektrorollstuhl verschmilzt und diese Kreatur ist dann schneller als jedes Polizeipferd? #Rehm

► Was, wenn Gehörlose durch Implantate so gut hören, dass ihnen bei Quizshows das Publikum die Antworten zuzuflüstern vermag?! #Rehm

► Was, wenn »the dumped man gets revenge by forcing the businessman’s body to gradually metamorphose into a walking pile of scrap metal« #Rehm ► #Rehm: The Carbon Man

► Was, wenn sich Beinamputierte beim 100m-Lauf auf Strauße schnallen? Was sagt das Paralympics-Reglement über Straußenvögel? #Rehm

► Kasuar Gaming ► EA Storks

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► Sandboxgame mit Katzen

► Medienwandel: Die Menschheit lässt sich nicht mehr länger Doom verkaufen!

► Annika und Tommy gehen ‘kurz’ mal rüber zu Pippi, um im Co-op HALO 2 zu zocken und massig Afri-Cola zu trinken.

► Welcher Trottel nannte es LANparty anstatt Jugendstrafanstalt?

► »Scheiße, die Bullen!« *wirft zerrissene Komplettlösungen und Cheatcodes ins Klo*

► »Erdkabel!« »WLAN!« »Wasserleitung!« »Firewire!« »Liebesbrief!« »Durch eure vereinten Übertragungskanäle bin ich Captain Datendurchsatz!«

► Vidblog-Idee: Tune guitars und rede darüber!

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► Suche Rifftrax für DIE LETZTEN GLÜHWÜRMCHEN

► Die Chillümpfe ► [evtl. nicht Neues für euch, aber ich musste soeben über dieses für mich entdeckte Wortspiel beinahe laut herauslachen]

► »WECKEN SIE DEN PRÄSIDENTEN!« – Doch es geht nicht. Er ist sanft entschlafen. ► “Wecken Sie den Präsidenten ein!”

► Es tanzt der Bi-Ba-Butzemann um unser Haus herum, fidibumm. Er rüttelt– oh, Moment, grad checkt er Facebook.

► Faszinierend auch, wie das Internet inzwischen in annährend Echtzeit Disneyfilme zur Vorbildfindung nutzt und nicht dreizehn Jahre später.

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► #Ostrale14: wenn eine Uniform abgebildet ist, ists keine Kunst mehr. psychische Probleme exorzieren hingegen geht, wenns gut umgesetzt ist. ► #Ostrale14: Fotos von indischen Witwen sind keine Kunst, sondern Fotoreportage. Kurzfilme sind keine Kunst, sondern Kurzfilme.

► #Ostrale14: Bonuspunkte für Realismus oder zumindest Surrealismus, Minuspunkte für Neonfarben und eintönig-große Farbflächen. ► #Ostrale14: Kunstwerke aus Schrott sind selten Upcycling, sondern oft genug weiterhin Schrott. Dada ist leider tot, Readymades nerven.

► #Ostrale14-Highlight aus den falschen Gründen ist ein 30min. Kunstperformancevideo von 1996, das jedes Industrial-Musikvideoklischee abhakt. ► …, sowie jedes Kunstperformance-Klischee: beschmierte Körper, umwickelte Gliedmaßen, konzentrierte Gesichter, Abrissflair. #Ostrale14

► leider nicht auf der #Ostrale14 gezeigt: Ruck Ruck, ich bin der Taubenmensch

► #Ostrale14: Raumfahrt&Kunst-Abteilung ist unterwältigend und Osteuropa offenbar dauerbedrückend. Zum Glück war nicht die FssbllWM das Thema. ► #Ostrale14: schöne Skulptur, aber was muss ich da lesen? “Bemalte Bronze”, was zum Scheiß?! Hättse auch gleich Kunstharz nehmen können.

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► »Ich habe nichts gegen Juden. Einige meiner besten Freunde bombardieren lebende Schutzschilde.« (und so beginnt #unfollowsunday)

► Irgendwie muss man doch Palästinenserkinder und Gouchogate gleichsetzen oder zumindest in einen sarkastischen Spruch packen können. ► Das Hitlergate des WM-gewonnenhabenden US-Soccerteams löst den heftigsten Shitstorm aller Zeiten in den Parallelwelt-Kartoffelgruppen aus.

► so… Wenn die Hamas Israel von innerhalb Israels angreifen würde, würde Israel Israel bombardieren? Alles verwirrend.

► West-AirJordan-Land

► Spreizt den kleinen Finger beim Foltern ab. Dem Terrorverdächtigen.

► Holocaustvergleich mit Massentierhaltung hinkt, denn all die Tiere sterben satt und werden auch nicht ungegessen in Massengräber geschoben.

► endlich mal ein dezenter Israeltweet RT @mogelpony: Ich möchte nicht Teil einer Viralkampagne sein.

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► Yo, Selbstversorger: habt ihr mal eine kleine Tiefkühl-Marzipantorte gegessen, während ihr über das Alltagsleben im Mittelalter last?

► yo @faznet, wenn man bei euch “Artikel auf einer Seite” klickt, rotiert der um 90° wtf?!

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► Followerpower: Welches Mittelhochdeutsch-Wörterbuch sollte man unbedingt im Regal haben?

► sich eines Fremdwortes erinnern, schnell nachschlagen, ein Wortspiel daraus bauen ► schlimm genug, dass mir jetzt nix für “Eucharistie” einfällt ► Dunksagung

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► Eiweißmangel: Pornostar kommt damit klar #TweetLikePostillon

► Specialinterest-Website für Surfer: Woge gesucht

► Separatisten sind eifrige Kommasetzer

► *spielt Gott (von Hasbro)*

► *blinkt nachdenklich*

► *lässt sich den Bison machen*

► R.I.P. Jesse “Dead Body” Ventura

► Endlich Nichtschmaucher!

► Riechtsextremismus

► er suckt, sie suckt

► Einzugsparty für einen Schiefer

► “Ausbrecherkönig”, der gefürchtetste Barbier

► Christiane F-Stop: Wir Knippser vom Bahnhof Zoo

► Hoffentlich gibt es mind. einen Film mit Ingrid Bergmann und Rod Steiger!

► Vermesser zeigt Dias vom Zoobesuch: unter anderem eine Meerkaterprojektion

► Fastfoodrestaurantkette sucht Mechatroniker (m/w) für seine Substanzen

► Wenn das Leben dir Laminat gibt usw.

► *corpse starts breakdancing*

► Tetsuo II: Bayrhammer

► Labernde Statuen

► mind blown < mundgeblasen

► Katy Perry’s Lamest Fragrance

► die Neujahrszahnspange der Kanzlerin

► Pfadfinder nutzen nur etwa 10% des Gestirns!

► Tontechniker, der positives Feedback bekommt

► Neue Funde beweisen: Alle Menschen hatten Federn!

► ist 1/87 so groß wie ein normaler Mensch: der Rattenfänger von H0

► Wenn das Leben dir Mems gibt, mach lamer Mems!

► Pfeiltastengiftfrosch ► WASDgiftfrosch

► Batsymbol < Dingbatsymbol

► Weil ich die Beine nicht hebe, obwohl Steine kommen: ab ins Schlurflabor!

► Welcher Trottel nannte es "Schirmmützen mit ESA-Aufnäher" anstatt "Allcaps"?

► Sensationeller Fump: Flensburger Forscher entdecken drei Kisten Bölkstoff ► [und ja: Kisten, nicht Kästen. wie sollen denn Flaschen in Kästen so lange überdauern?]

► Roman "Das Buch zum Film" Polanski ► Lukas "Roman" Podolski ► Dr. Katherine "Roman" Pulaski ► Gibt es eigentlich eine übel polenklischee-beladene ST:NG-Pulaski-Episode? Iren-Klischees hat es nämlich zuhauf.

► Welcher Trottel nannte es "Sicherheitslücke in der Druckersoftware" anstatt HP-Backdoor?

► Twitter Deutschland sucht Buchstabendreher (m/w)

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► Idee: in Stadtparks Ammoniak abbauen

► wenn du den Stylus nirgends findest *KrabbeSebastian.gif*

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► Dissertationsthema: Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges auf die Pornoindustrie ► Aus dem Schock der Konzentrationslager und Bücherverbrennungen erwuchs eine Toleranz/Akzeptanz und Protestkultur. Ohne WW2 keine 68er usw. ► andererseits könnte man argumentieren, dass Großstadtdekadenz der Zwanziger erst wieder erreicht bzw. getoppt werden musste nach dem WW2. ► zudem: Unterschiede zwischen prassender Großstadtdekadenz und echter Toleranz/Akzeptanz auch für ehem. Sideshowattraktionen aller Art.

///

► *schlägt dem unterm Telespargel hausenden Ur-Berliner den Kopf ab und alle Einwohner reden plötzlich wieder normal*

► das eine Mal, wo ich mich für »Wer das liest, ist doof!«-Schild schämte, weil ich evtl. so Menschen das Lesenwollen verleide. @Zivilschein ► »Wer das liest, ist doof!«, Babies erster Doppelbind

///

► wartet mal……… Harry S. Morgan…… »hairy ass« Morgan!

► Für Sie immer noch *Professor* Tutorial!

///

► »No subs and can't speak moon.« ist so lustig.

► /p/ >buy crappy old 4×5 camera and film >go to detroid >shoot some gritty homeless people >become famous in 50 years ► in /p/ unterwegs und sofort weiß ich wieder, wieso ich nicht in nem Fotografieforum abhänge, sondern lieber alle paar Wochen batchuploade.

► Was mich daran erinnert, dass mir mein schönes 58mm-Sowjetobjektiv im Einsatz kaputtgegangen ist und der Reparatur bedarf

///

► das Café Heiderand hat mir mit dem Tanzabend-Flyer-Spruch »jeden Freitag im Monat« annähernd den Verstand gebrochen ► weil… WOZU SCHREIBEN DIE »IM MONAT«?! JEDER FREITAG IST TEIL EINES MONATS!

///

► Glutenverfolgung

► Studentenfutterunruhen

► Wenn einer einen Reistweet tut…

► *leckt ein Schweigegelübde ab*

► Butterkeks > Margarinespekulatius

► Was war zuerst da – Penne oder Eiernudeln?

► Soli-Lagerfeuer “Knüppelbrot statt Knüppelbullen”

► *nutzt nur zehn Prozent seines Magens*

► *fängt eine Kugel¹ für @TheGurkenkaiser* (¹Mozartkugel)

► “Kleine Speisen und Getränke werden auch angeboten” wirkt wie das Setup zu ner ZAZ-Film-Pointe.

► hungrige Bildersuche nach ‘gebäck’ ► währenddessen beim Biber: hungrige Bildersuche nach ‘gebälk’

► »… werdet ihr merken, dass man Geld frittieren kann.«

► Die Wurst hat ein Alternativende.

► gefrorene Milch ist länger haltbar

► *wird oft zusammen gekaut*

► Leberwurstbrothel

► Nahrungsmitteltweets irgendwie essbar machen.

► Niemand kann sagen, was genau das Internet vermag. Bislang kann’s mir zumindest keine Toastscheibe mit Butter und Vegemite vorbeibringen.

///

► Von allen werden Sie verroht. Vor allem von mir.

► Oblongboxenzeitung ► A Boy And His Bundesadler

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► Ich guckte einer dicken Studentin nach, sang gedankenversunken “Goodbye Horses” und niemand im Bus wollte mehr neben mir stehen. #YesAllMen

► Gestern habe ich einer Bekannten die Sortierfunktion eines Webshops mansplaint. #rockbottom

► Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder in Schubladen gesteckt.

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► “Dynamo kaputt”-Bußgeld-Kleingedrucktes: »wird oft zusammen gezahlt mit “bei Rot rüber” und “Kopfhörer während der Fahrt dringehabt”«

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► Die Furcht wächst, eine Sprache mit absurden Schriftzeichen lernen zu müssen.

► *spices up, was so mancher Deutsche denkt* ► *spießt auf, was sich so mancher Deutsche unter Pseudonym nicht entblödet*

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► Beim Vormittagstelefonat überhören, dass ich abends nochmal anrufen soll vorm Vorbeikommen. Erneut. Was fehlt in meinem Kopf? #TwilightZone

► *wird von seiner Vergangenheit ausgehöhlt*

► Kulissenblick: icke wollt eigentlich vor Beginn der ersten (und letzten?) Arbeitswoche einen Klumpen Fotos hochladen, aber vergaß die SDcard ► aber womöglich wandelt sich die Gruselgrotte vom Selbstmitleidblog in ein weniger gritty “Ganz unten”-Remake #wallraffsch ► Man darf gespammt sein.

►Ein weiterer Tag, an dem man nix gebacken bekommt, sollte definitiv mit massivem Internetkonsum ausklingen. ► Und deswegen mach’ ich jetzt hier diesen Twitterclient mal kaputt!

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Mehr davon und mehr gibt es auf dem Twitteraccount, den sie Henscheck nannten.

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compost new tweet – @henscheck denkt laut nach

► endlich ist es da: mein neues Album namens FREUND https://archive.org/details/plutonien-freund-mp3 #eigenlink — Ladet es euch runter, solange der Link stimmt! ► Denn ich bin mir unsicher, wieso InternetArchive das Buchformat wählte. Etwa wegen der Textdatei? (Dümmster anzunehmender Uploader? Hrmpf…)

► Es war übrigens befreiend, es simpel anzugehen und einfach mal bloß Pattern zu verschieben (zB in “Periodisches Teil”). #Freund ► #Freund ist vor allem auch dank Ohrmuschelkopfhörer entstanden, nix für shitty Computerboxen. ► Kenner hören eventuell den Mr.Oizo-Einfluss raus. #Freund wobei… Kenner hören gleich Mr. Oizo.

► Die kratzigen Geräusche auf #Freund sind oft genug in Soundwaves umgewandelte Bildateien. Beim nächsten Album werde ich das noch ausbauen.

► mein Lieblingslied auf #Freund ist das trommelfelltrollende “Hörmöglichkeit”, weil yo. Aber die anderen sind ebenfalls super genug.

► Das “Outtek” bei #Freund: ich hatte mich im Tracker verheddert aber bereits 3min zusammengeklickt – lustiger Blick hinter die Kulissen.

► “Päsident wovon?” hingegen ist mein Versuch eines carpenteresken Musikstückes. #Freund ► Wobei bei “Präsident wovon?” wohl auch Quake-Engine-Soundtracks reinspielen. #Freund

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► Die Anzahl meiner Tweets sollte doch wohl inzwischen für “Außenseiter Spitzenreiter” reichen, hm?

► *bastelt an seiner Karriere* *verbrennt sich schlimm mit der Heissklebepistole* ► Mein Agent rief eben an: die tote Maus aus meinem Avatarbild bekommt eine eigene Fernsehserie!

► Erfahrung im Cateringbereich? Ja, ich trug bereits Nahrung in den Garten der Eltern und deckte einen größeren Tisch, zählte Besteck ab.

► Selbst-PR ist so schwierig. ► *sieht überall Hämmer*

► Ich war noch niemals in South Central L.A. – das Henscheck-Musical ► [und auch] Ich war noch niemals in New Jack City – das zweite Henscheck-Musical

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► Hol Dir jetzt das offizielle Trikot mit Originalautogramm einer lebenden Schachfigur.

► Fußball-WM-Longplay

► summons “Samba De Janeiro” ► Der Einzelhandel wappnet sich bereits für die mit FußballWM-Produkten überquellenden Wühltische. ► U-Boot rammt chinesisches Handelsschiff – noch Jahrzehnte später findet man “Offizielle WM-Fußballschuhe” an allen Pazifikstränden.

► Manuel Neuerervorschlag ► Johnny Mneuer

► Wer schrieb den ersten “Dieses Tor ist in deinem Land nicht verfügbar “-Tweet? ► Eins zu Null, schon klar. Wenn man die Mannschaft der Nichtspieler dazurechnet, sieht das Ergebnis ganz anders aus! ► Ein schwarzer Tag für die Antideutschen :(

► Vier Tore für Deutschland. Die Stimmung in der @slubdresden steigt. ► Seit dem Fall der Mauer und der beiden Türme* nicht mehr so emotional gewesen. (*Also… Orthanc and Barad-dûr.) ► *stützt erregt das Kinn auf den Handballen*

► Hitler hatte nur ein Tor. ► [so, das wär dieses.] ► Fußball im Ersten Date. ► “Jerusalem unter Raketenbeschuss: Unglaublicher Neuer verhindert Brasiliens Ehrentreffer” #SpOn

► Oh, es regnet hörbar. Soviel zum Hupend durch #Dresden laufen. ► Oh Gott, denkt bloß an den nun drohenden SportfreundeStiller-Song!!1

► EAsports-LARP ► lol auch @ die kommenden Artikel darüber, dass die Deutschen sich ein Spiel für Ghettokids of Color kulturell aneignen

► Was zum aktuellen Fick?! ► so… keine Verlängerung? ► Ärgerlicherweise schließt die Bib zur Geisterstunde. Pünktlich heim durch Regen und Hupkonzerte.

► Idee wäre gewesen, für jedes Tor den Mindestlohn nen Euro raufzusetzen.

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“das heute morgen verbrannte auto von dussmann sicherheit wird keinen beitrag mehr leisten zur aufrecherthaltungen der barbarei.” ► Das System zerficken, einen Firmen-Kleinwagen nach dem anderen. ► Linksunten-Servicetweet: PKWs verbrennen -> ein Fahrzeug weniger auf der Welt, nimmer ersetzbar, das ist die Lücke im Kapitalismus.

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► Was schenkt man jemandem, der bereits alles hasst?

► Der Jägermeister ist ein Meister aus Deutschland.

► Parallelwelt-Kachelmann, von einer umherwirbelnden Kuh erschlagen

► erschreckend wenige Tweets übers freihändig Rad fahren. habt ihr das etwa alle nicht mehr drauf oder was?

► Nicht alle Kampfdrohnen…

► *bloggt Schreibartikel*

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► Wieviele GoT-Romane entsprechen rein regalmetertechnisch den Suhrkampbänden von Thomas Bernhard? ► Den gleichen Witz kannman auch bei Stephen King tun, schon klar. Aber “Ringen um jede Formulierung” vs. “freies Assoziieren”

► Johnny Bubonic

► *dreht diesen Fantasyfilm auf Elbisch*

► südamerikanische Muppets-Show mit Pfeilgiftfrosch und Wasserschwein

► Erschreckend übrigens, dass viele US-Jugendliche (weiß, männlich) eine “Ayn-Rand-Phase” durchmachen. Was ist das deutsche Equivalent?

► “Früher hatten wir ja Nichts.” (Atreju) ► das Kindliche Kaiser’s Tengelmann

► Prequelitis: Hubwagenfahrer Klaus

► “In meinen Starwarsfilmen git es nur vier Frauenrollen?! Wartet kurz…” *SpecialEdition: Jabba hat vier BHs an wie ein Cartoon-Schwein*

► Zwölf Jahre ein Schlumpf

► Krantretmyhlensimulacrum 1268 ► sowieso: Mittelalterbaustellen-Simulator ► und auch und apropos weibliche Videospiele-Zielgruppe: Trümmerfrauensimulator ► (Trümmerfrauenmanager 1946 ist wiederum eher was für Jungs)

► War es “Die Sechs-Millionen-Dollar-Familie”, weil Ray Kurzweil halt recht hat?

► sowas wie die Hammerszene aus Oldboy, aber an der Pastaschlange bei Vapiano

► Ich denke ja immer zuerst, den MeisterEder-Darsteller hättens’ mit dem Hammer erschlagen. ► Erklärung: Bayrhammer -> [Walter] Sedlmayr ► Soviel übrigens zum Beweis, dass ich schon immernegativ veranlagt war und solche Nachrichtenmeldungen abspeicherte. Tagesschau-geschädigt.

► Ich tat am selben Tag Oldboy- und Sedlmayr-Tweets. Jetzt noch der obligatorische Link zu den “Dnepropetrovsk maniacs”

► *bleibt am Ooze pappen* RT @Cuba_Libre_Jr: Spin off: Meister Splinter und sein Pumuckl. ► Meister Äther und sein Fumeuckl #peakwortspiel ► Meister Euter und sein Muhpuckl #peakwortspiel ► Maissonette-E.R. und sein—- *TerryGilliam-Herzinfarkt*

► die umstrittene Pumuckl-Folge, wo der Meister Baseballschläger drechselt für Münchner Faschisten

► Morpheus und Schlüsselmacher, verfolgt von den Geisterzwillingen und dem Pumuckl. ► Solidarität mit den Gezüchteten! Matrix ist überall! (Neo und Trinity werden wegen der Lobbyschießerei mit Haferpampe beworfen.)

► Woher kam der Strom für die Pods, in denen die menschlichen Batterien am Leben erhalten wurden? #TheMatrix ► Fehler im Matrix-Film war übrigens, dass Neo von der Frau in Rot abgelenkt wird anstatt von einer gepiercten Cyberpunkerin.

► Morpheus befreit Dr. Snuggles aus der Matrix. #tweetlikefamilyguy ► Morpheus befreit James Cameron aus der Matrix, gibt das Kommando an ihn ab. ► Morpheus befreit Alex Jones aus der Matrix.

► Willkommen auf de.Cracked

///

► Kurt Schwitters, beatboxend

Auf Offener Bühne vortragen geht leichter von den Lippen als gedacht. Vor allem, wenn man vor lauter Beleuchtung kein Publikum sieht. ► Das Tolle an der Offenen Bühne ist, dass man so ziemlich alles aufführen kann bis hin zur Spontanen Selbstentzündung. Es gibt Applaus.

///

► Bild trolliert die Leser mit quatschblöden Grafiken und schützt @niggi vorm Flaschensammelnmüssen. ► BILD bezeichnet sich in der Montagsausgabe mehrmals als “BLID”, Bildblogredaktion wird unter ner LKWladung Reissäcke begraben.

///

► Ich schminke mir Lippen auf Daumen und Zeigefinger und rede mit den Fäusten.

► Ein Vollbart, so episch, dass ein Longboard reinpasst.

► Das Internet der Bärte und Brillen ► Internet der John Carpenter’s Das Ding aus einer anderen Welt

► whoa………… Frittierter Dürüm!

► *denkt bei jedem Tweets von/über Refugees an Enya*

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► Suche Nebenjock

► »Ich bin studierte Germanistin und lese eure Texte gerne. Honorar: 1 Euro pro A4-Seite.« Nope. Sie hat keine Gänsefüßchen bei gerne gesetzt. ► Ihr zweiter Fehler ist, dass sie die Kleinanzeige unter “Biete Job” reinstellte. (könnte jedoch auch ne *zu* gute Linguistin sein.)

► »Striked die Drohne? Biete Hilfe bei Problemen mit UAV und Co. an.« #kleinanzeige ► »Wir suchen einen Lagerhelfer mit PKW für Buchenwald« #kleinanzeige

► *isst kommunikationsfreudig*

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► #SpOn »Fotostrecke: Wenn sich Politiker berauschen« Merkel beim Regenwald-Schamanen, Edmund Stoiber mit Skullbong.

► Abmachung zw. Presse und Ermittlern: über Suizide wird nicht berichtet und über Nasendiebstähle

► Buddymovie mit zwei Sprachforscher*innen: Er hasst die Neue Rechtschreibung, sie stellt die gesamte deutsche Sprache infrage / in Frage.

► Offene Petition: Streifenpolizisten-Primärwaffe Bat’leth

► Sowas wie TRAINSPOTTING, aber die Droge ihrer Wahl ist, während des Pinkelns innezuhalten.

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► Misandry in the U.K. ► hahaha, Männerrechtler-Punkmusik. kommt schon, Leute! schreibt sowas und werdet reich (an Bitcoins) und berühmt (im Internet)! ► Ja, alle Wolfsmenschen!

► *verhindert den Anbau von Gender* ► *froschmannsplains weibliche Wasserleichen*

► Daisydukes sehen reichlich unbequem aus, aber junge Frauen haben andererseits auch keinen Penis. ► the male gasp ► Deoroller für unter dem Sack

► Wie viele Jungesellinnenabschiedsgruppen passen in den Dresdner Hauptbahnhof? Wieviele Junggesellenabschiede in den Stripschuppen nahebei?

► Wir nennen es Sexarbeit. ► Kickstarter für mein Kunstprojekt “Dildos aus Obdachlosen-Erektionen” ► Mundwasser fürs Internet ► Bukkake im Erdofen ► das Grundstück auf Wasseradern auspendeln – mit den Hoden

► “Was ist Achtundsechzig plus Eins?”, fragte der Mathelehrer schmunzelnd.

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► unerschöpfliche Humorquelle “menschliche Eigenschaften zusprechen” ► unerschöpfliche Humorquelle “Blumensträuße sind abgerissene Pflanzengeschlechtsteile” ► unerschöpfliche Humorquelle “Callback (comedy)” ► *stellt einen Strauß Pferdepimmel in die Vase*

► spit-take.mov

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► ironischer “Scheisswetter”-Tweet ► ironisches “Scheisstweet”-Wetter

► *rüttelt sich und schüttelt sich und wirft mit Fremdwörtern um sich*

► Halbschuhe ohne Socken >:( dümmste Idee des Tages. und der Geldautomat gab nur 10€-Scheine aus, als sei ich Drogendealer oder so.

► Auch bin ich fasziniert davon, dass man mit Drehen und Strecken gelenkeknacken kann. Bei richtigem Training kann man sich evtl sogar lähmen.

► (Es tut gut, aus der Soup.io-Zeit noch circa drei Ösi-Mems aus dem Ärmel schütteln zu können. zB die Abkürzung “Ösi”.)

► Die Hauptbibliothek #Dresden hat nen Klassensatz Anne-Frank-Tagebücher ausgesondert. So schnell kann’s gehen. (Ich erwarte die ChristianeFs)

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► Scherbengerichtsshow “Steinzeit Juror”

► Banjo-Seth Liefers ► Ghastbeitrag ► Schwippswagger

► Lange Nacht des Wismutschachts

► Spanvergil ► ich vergaß den Hashtag #essbareDichter

► Hitler reagiert mit Schwefelsäure

► Meerrettich, Meerkatzen und Meerschweine haben nix mit Meer zu tun. Meeresfrüchte sind keine Früchte.

► *streicht sich über den Bart* (und zwar Leberwurst)

► “Smells Like Scream Spirit. Emotionen in der Kunst von Munch bis Grunge.” (warum ich kein Kurator bin)

► *mansplits Spagat* ► Dissertation über wieso Spagat solch ein lustiges Wort ist

► Orbs? Orbswechsel.

► Welcher Trottel nannte es Trinkbecher anstatt Sipsmöglichkeit?

► Hoffamilch #Gewerkschaftsnahrungsmittel ► Zahnbelag nach Wahl

► Früher war alles besonders.

► Sportfreunde Still-BH ► Goghfreunde Stilleben

► Pfeilgiftfroschmann ► Pfeilgiftcard ► kleine Brüste dank Un-BH-Gen ► Parkplatzsucht ► War(z)e Liebe

► Perpetuum mullbinde ► Perpetuum maulbeere ► Perpetuum molybdän

► »für Verpflegung ist absorbed« (gescheiterter Wortspielansatz) ► apropos shitty Wortspiele: ich zermarterte mir vorhin das Hirn, wie man “stillos” und “stilles” plausibel tauschen kann. “stillos Wasser” :(

► Gitarrengesicht < Wortspielgesicht

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► Dieser Tweet ist Lava.

► keine Ahnung, ob die Lange Nacht der Pseudowissenschaften wirklich am Freitag ist. Die Veranstalter sind sich uneins über die Zeitrechnung.

► Unfollow Thursday ist bald vorbei und noch immer hab ich hier 408 Verfolger? Ach so, ich vergaß “ironischen” Rassismus. ► Beispielsweise erwähnte ich lange nicht mehr die vielen Asiaten in der Unibib geschweige denn ihre Bebrilltheit.

► related video: Evolution of Lapdance

► Männer in der nächtlichen Tram reichen abgegriffene Familienfotos herum, steigen nach&nach aus, kehren zurück in vermüllte Einraumwohnungen.

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► Hey, die Onlinezeitungen sollten ihre Kommentarfunktion gebührenpflichtig machen! Halb Geschäftsmodell, halb Admin-Nervenschoner. ► »„Arschloch“, „Hetzpresse“, „widerliche Kriegstreiber“ – was soll man darauf antworten?« Stimmt. Andererseits … ► … ist das Problem wohl, dass die ModeratorInnen die Kommentare dennoch ernstnehmen. Wird die FAZ unglaubwürdig, wenn Rotz gelöscht wird? ► oder anders: Wer bitte schreibt denn vor, dass es überhaupt eine Kommentarfunktion geben muss? Pressecodex? oder werbe-Kundenbindung? ► Zudem dachte ich, “Trollkommentatoren” wären bloß jene, die wissentlich eine blödsinnige Meinung vertreten und dann lachend abhauen.

► Wow, alle Fernsehsendungen sollten Kommentare erlauben, die via Skype im Splitscreen reinhageln und am besten noch unten als Laufband. ► Hey, @faznet: ihr könntet doch gleich Gastkolumnen schreiben lassen von “BRDnee67″, “Schlechtmensch” und wie sie alle heißen. ► Wobei es legitim ist, Kommentatoren öffentlich auszulachen. Dann aber auch Lesungen sinnvoller Zusendungen – die Gewaltspirale entspannen. ► Sonst geht das immer weiter – “die Normalen” denken, es gäbe nur noch Bekloppte und igeln sich ein, die Bekloppten fühlen sich stark.

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► Obmann-Anwalt

► Sie hören von meinem Anwalt, sobald er telefonierend hinter Ihnen im Bus sitzt. ► Sie hören von meinem Anwalt, sobald es seine Rockballade in die Deutschen Single-Charts geschafft hat.

► “Anwalt eingeschaltet!” (aus Isaac Grisham’s »Ich, Anwalt«)

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► das reicht maximal für eine Brotschüre RT @Chaosfux: *träumt von einer Anthologie der schönsten Brot-Tweets*

► Pumpernickel > Brot < Knäckebrot

► Brote sind heteronormative Stollen ► Wir nennen es Brotlaib. ► [Der Köder ist ausgelegt. Mal sehen, ob der Fuchs in die Falle tappt.]

► Tutorialvideo: Brotlaib als Muff

► Pumpgunnickel ► Was war zuerst da – der Hunger oder die Brot-Tweets? ► Damals mussten wir ja noch komplette Nahrungsmittel-Blogbeiträge schreiben, wenn wir hungrig waren. ► auch lange nicht mehr gegessen: Grießbrei mit Zimtzucker

► “Als @Chaosfux eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand sie sich in ihrem Bett zu einem ungeheueren Brot verwandelt.” #tddl

► Ich gehe jetzt Bier verschütten.

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Mehr davon und mehr gibt es auf dem Twitteraccount, den sie Henscheck nannten.

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Heimatfront-Trauma

Die Älteren unter euch werden sich sicherlich noch an die Stunde erinnern, bevor 9/11 geschah.

Mein Bruder und ich wohnten damals noch in Radebeul und wollten mit der Straßenbahn nach Dresden fahren – vermutlich zum Schaufensterbummeln oder sowas. Wir trafen meinen Ex-Mitschüler Jan, wir kamen ins Gespräch und verschoben unseren Schaufensterbummel, um uns bei Jan zuhause ein Online-Rollenspiel namens Anarchy Online vorführen zu lassen.

Das taten wir, doch plötzlich »A-oh!«-te ICQ und jemand meinte, wir sollten Nachrichten schauen: ein Flugzeug ist ins World Trade Center gekracht. Mein erster Gedanke: ins WTC Dresden. Es stellte sich schnell heraus, das dieser Gedanke falsch war.

Wir schauten und lasen nun also gefühlt stundenlang bei Jan im – zwischen 1998 bis 2001 leidlich erwachsener gewordenen – Jugendzimmer die Livebilder und Tickermeldungen und diverse englischsprachige News-Webseiten. Geschrei, Staub und Flammen, aber zu diesem Zeitpunkt noch keine Verschwörungstheorien. Evtl., weil wir nur Mainstreammedien verfolgten.

Leider erinnere ich mich nicht mehr daran, wie und wann wir Jans Wohnung verließen, doch am 12. September füllte ich eine 240min-Videokassette mit Impressionen der Fernsehlandschaft: Mehr Geschrei, Staub und Flammen und bereits die ersten US-Flaggen sowie subtile Veränderungen der versendeten Bilder. Der Polizist, der heroisch ins Nichts blickte beim Absperren des Tatortes, kratzte sich in der ursprünglich gesendeten Aufnahme irgendwann an der Nase.

Monate (evtl. Jahre?) später sah ich auf Youtube einen Film, der beweisen wollte, dass die Flugzeuge keine waren, sondern dass die Filmaufnahmen der Einschläge gefälscht seien und stattdessen Raketen in die Gebäude eingeschlagen waren. Andere glauben an ferngesteuerte Flugzeuge vollgestopft mit exhumierten Leichen, oder was weiß ich noch was. Dagegen waren meine scherzhaften Geschichtsfälschungen harmlos: zB wartete ich am Tag der Erstausstrahlung darauf, dass sich die NOD-Bruderschaft zum Anschlag bekennt.

Die Vergleiche zu Emmerichfilmen fielen ebenfalls leicht. Seine Filmbilder wurden von Experten der Sittengeschichte, Medienkunde und Soziologie als »von nun an nicht mehr möglich« eingeschätzt, während man in NYC den Staub zweier Wolkenkratzer zusammenfegte. Nie wieder würde sich eine Kinogängerin beeindrucken lassen wollen mit epischer Zerstörung menschengefüllter Immobilien.

Laut Peter Hahne schien »Das Ende der Spaßgesellschaft« erreicht, vielleicht sogar das Ende der Generation Mo-Mo-Monsterkill.

Ein klein wenig trifft das sogar zu: die Panik und Hexenjagd nach 9/11, 7/7 und dem Bombenanschlag in Madrid führte Hand-in-Hand mit der Panik und Hexenjagd nach Littleton, Erfurt und Meißen dazu, dass sich die Leute der Geekkultur öffneten, denn jeder Auffällige war verdächtig, aber auch jeder Unauffällige. Und wer niemandem mehr vertrauen kann, kann auch gleich jedem vertrauen, um die Nerven zu schonen.

Diese Anschläge läuteten interessantere Zeiten ein: Während in Afghanistan treibstoff-freeganende Dorfbewohner von Drohnenschlägen zerfetzt wurden, sampleten US-Musikproduzenten persische Klänge. Während Saddam Husseins Statue in den Straßenstaub kippte, konvertierten etliche Mitteleuropäerinnen zum Islam. Während geschreimäulige Talkshows durch gefällige Kochsendungen ersetzt wurden, verlor ich nachhaltig die Lust am Fernsehen und blies mir eine Internet-Filterblase auf.

Denn mein Menschenbild war medial einigermaßen gefestigt worden durch Kuwaitkrise, L.A. Riots, Walfangaufnahmen, Bohrinsel-Diskurs (#90sKids erinnern sich), diverse Schulmassaker, 9/11 inkl. Nachwirkungen und insgesamt durch den Blick in die jüngere Erdgeschichte – genauer gesagt die zurückliegenden sechstausend Jahre. Das Medium ist die Heimatfront.

Also misstraue ich dem scheinbar(?[?]) offenherzigen “Beim Begrüßen umarmen”-Reflex der jungen Menschen von heute. Ich interpretiere ihre Frisuren als Rückgriff auf Nazi-Ästhetik, obwohl sie im Stadtpark (bislang heimlich) kiffen, mit Gastarbeiterkindern befreundet sind und auf dem Stadtfest zu Klezmer abzugehen vermögen, aber auch zu Linksrock und Jungle/DnB. Ich halte ihre Firmen-Neugründungen, Dawandashops und CC-lizensierte Musik für Selbstausbeutung, obwohl sie merklich Spaß daran haben.

Und zu guter Letzt bin ich verwirrt davon, dass sie Consumer-Electronics benutzen, obwohl sie die Produktionsbedingungen kennen; so, wie ich damals die Taliban verwirrend fand, die mittels modernster Übertragungstechnologie die Dekadenz der Westlichen Welt anprangerten.

All dies lehrte mich aber auch, dass ich die Symptome meines medialen Shellshocks mindern *könnte*, indem ich auf Trigger verzichte: Einfach kein Fern mehr sehen, einfach keine Nachrichten verfolgen, einfach keine Geschichtsbücher mehr lesen – sondern raus gehen und den Pappeln beim Rascheln zuhören und währenddessen etwas schreiben. Wenn überhaupt.

Denn – noch eine Umdrehung weitergedacht – durch Ummünzung meiner Erinnerungen der in den Nachrichten der letzten vierundzwanzig Jahre gesehenen Schrecknisse in Texte oder Kunstwerke würde ich andere Menschen mit diesen Schrecken infizieren – ungefähr so, wie das Naomi Watts tun musste, um nicht vom Rachegeist ermordet zu werden. Soviel zum Thema Katharsistheorie.

Wer bis hierher gelesen hat, ahnt meine Entscheidung.

Trotzdem war ich lange nicht mehr bei Freunden, um mir beeindruckende Computerspiele zeigen zu lassen. Weil ich den Moment fürchte, in dem ein Chatprogrammfenster aufploppt und der Alptraum zur Realität wird.

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»Quelle: Zeitgeschehen« – @henscheck denkt laut nach

► Dieser Blogger las Schopenhauers Literaturkritik. Du wirst nicht glauben, was danach geschah.

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► Junge Schwarze graben lachend-gebrochendeutsch eine Frau in verdammtkurzer Bekleidung an; mein erster Gedanke: Nicht mehr euer Kulturkreis! ► Und jetzt fühle ich mich schlecht und bin verwirrt.

► What’s the passende Hashtag für »War Zeuge klischeemännlichen Verhaltens und die Männer kamen aus fernen Ländern und man denkt “Typisch!”«? ► und auch: Wird dieses assige Balzverhalten aussterben oder führt es in einem von hundert Fällen zu Kennenlernen und Familiengründung?

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► was wohl im Kino läuft? hm… Chasing the Wind (OmU)? *click* »Melancholisch-humorvoller Film über eine Frau, die–––« NOPE! *closes tab*

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► Clive Barkers unbekanntere “Bücher der Lymphe” ► “Bücher des Blutzuckers” (Clive Barker’s Backrezepte) ► und überhaupt: Splatterpunk, Freunde!

► Ich empfinde es übrigens als wichtig, einige Bücher im Haus zu haben, von denen es in 100km Umkreis vielleicht vier Exemplare gibt. #shelfie ► Während all die GameOfThrones-Romane langsam aber sicher die eurasische Platte runterdrücken.

► übrigens²: Meinem Verständnis von chinesischen Schriftzeichen zufolge sind die chin. Fassungen von Fantasywälzern dünn wie Zeitschriften. ► … und in Japan beginnen alle Filme mit dem Abspann. ► Letzteres war ein Witz. ersteres nicht: wenn ein Wort ein Zeichen ist, muss doch der Seitenzahlenunterschied / [die] Textdichte unfassbar sein.

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► bei Schrittmacherwechsel entdeckt: eingenähte Hilferufe des überarbeiteten OP-Teams

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► ich musste eben an die Actionsequenz aus Kite (OVA) denken. Öffentliche Toiletten, Hochhäuser und Baufälligkeit sind gute Kombinationen. ► “Quentin Tarantino recommended Kite as part of actress Chiaki Kuriyama’s preparations for her role as Gogo Yubari” – alles ergibt Sinn

► minderjährige Killerin, das doofste Kriminalfilmtrope vorstellbar ► (Disclaimer: ich schrob dereinst ein Drehbuch mit ner minderjährigen Auftragskillerin. Ripoff of a ripoff.)

Rape As Backstory [TVTropes-Link] ► @ekelias keine Ahnung, was es bedeutet, dass von diesem Film hauptsächlich explodierende Munition und zerstörte Architektur hängenblieb

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► Schneelawine verschüttet Jännerrechtsaktivist

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► Der @daveanthony meint, dass mansplaining bloß ne Sorte weißer Mann tut, der auch anderen Männern alles mansplaint. Wieso fiel das nie auf?

@neapel wiederum klärt den Zusammenhang:

► @henscheck weil es falsch ist vielleicht ► @henscheck manspaining hat ja immer diese von-oben-herab komponente; die meisten tun das nicht ggü gleichgestellten… ► @henscheck …aber ggü leuten die sie als “niedriger” sehen eben schon, also eben frauen, oder jüngere männer… ► @henscheck …aber nicht ggü ihrer vorgesetzten oder leuten die sie respektieren

► @henscheck (ich glaube das ist unabhängig von leuten die einfach nur arrogant sind; wo jedes wort wie manspaining klingt?) ► @henscheck das ist das coole an so Gesellschaftsdingen, Leute können gleichzeitig Symptom & Ursache & einfach ein schlechter Charakter sein

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► Denk nach, bevor du den Mund aufmachst! – Wie soll ich denn dann atmen?

► *überlässt das Dekanat den Pferden*

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»Ich bin ein absoluter Fan der Dresdner Montagsdemos geworden. Ich gehe da zwar nicht mehr hin, aber ich sehe mir gern die Videos an.« ► »sogenannte “BND-Trolle” …, die … bezahlt werden, … Verunsicherung zu stiften, von Themen abzulenken, vom Ursprungsgedanken abzulenken« ► vor allem kannste die Schraube ewig weiterdrehen mit dem sich-des-Mauwurf-seins bezichtigen #BNDtroll

► Verschwörungstheorie: die ÖPNV fahren nur dann pünktlich, wenn ich mit ihnen unterwegs bin. Zufall? ► Verschwörungstheorie, dass alle Rollstuhlfahrer nur so tun.

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► Eigens englisch schriftsprechen lernen müssen, um mit Leuten über die Brillianz von Mr.Show und GarthMarenghisDarkplace reden zu können. ► Ich mein… MontyPython-Zitate fliegen in D auch oft genug nur, solange sie aus deren Filmen stammen. Obskurere Comedy kennt kein Schwein.

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► Vorhin habe ich mich in der AB-18-Ecke des Gebrauchtbuchladens umgeschaut und es ist gleichzeitig so sleazy wie gedacht und so lächerlich. ► Hauptattraktion dort sind die vollassigen dt. Pornotitel. Keine Ahnung, wieso das Beleidigen der Darsteller*innen die Zielgruppe lockt.

► Ich nahm an, dass kistenweise übles Zeug hinterm Vorhang lauert, doch im Regal lagen Herrenmagazine und seichte BDSM-Fotostrecken. Meh. ► Und dann wollen die 10€ haben für ein Lack&Lederheft aus den (wie es scheint) 1990s, dessen Fotos auch im Orkus erschienen sein könnten.

► Ich mein, klar, es gab zweidrei Hefte mit echten Porno-Fotostrecken, aber hauptsächlich gibt es DVDs und die wirken schäbig. So schade. ► Mein Interesse, mal eine Erotikmesse zu besuchen, schrumpft beständig. Alles so traurig. Menschen sind lächerlich. *lädt sich hoch*

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► essbare Unterwäsche, ungenießbare Hemden, giftige Jorts

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► #90sKids erinnern sich an »Jagd um die Welt – schnappt Carmen Sandiego« sowie diese seltsame Pumuckl-Serie mit Hans Clarin ► »Es wurden zu verschiedenen Ländern geografische Kenntnisse vermittelt, was dem pädagogischen Ziel dieser Sendung Rechnung trug.« ► In Deutschland gab es ja schon einmal jemanden, der “zu verschiedenen Ländern geografische Kenntnisse vermittelt” hat.

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► in der Zeit zurückweisen ► Einmal mit Brofist arbeiten. ► Milchschnitten sind adipöse Oreos ► Rotzigelstil ► Schumis Krakenakte ► Basketbaltikum ► Fahrstuhlmussorgsky ► Regenrisikogruppe ► Ukuleliardäre! ► Blogface ► Schnelltwitterhosen

► Gruftmatratze nicht vergessen!

► Baby’s erstes Passagen-Werk ► Rage Against The Menabend ► Chomtrails, um Chomskytexte als Diskursgrundlage durchzudrücken ► Paneldiskussion “Rethinking Rethinking”

► Sie sucht Ihn: Du standst an der Haltestelle und starrtest auf dein Smartphone, ich saß an der Haltestelle und starrte auf mein Smartphone.

► sowas wie ein Tweet, aber in der Straßenbahn deutlich ausgesprochen *Kontrolleure beginnen, zu breakdancen*

► Das Geheimnis des Original Dresdner Christstollens ist übrigens, dass der Teig im Swingerclub geknetet wird.

► Wir wirbeln dich herum. Wir sind die Schleudergang. ► [aus der Reihe: uralte Tweetschemata] ► Sergio Leone’s Favstar-Trilogie

► “Nicht alle Bibliotheksnutzer…” ► Bibliotheksmaskottchen Bibi durchstreift die Regalreihen: ein übermannsgroßer Silberfisch, der PSSST! zischt. ► “Keine Chips” – Schließfächer als Einkaufszettel ► *furzt auf der Bibliothekstoilette* jemand klopft an und sagt “Psst!” ► Michael Leihfristende

► *grummelt mit dem Verdauungstrakt* ► Der menschliche Körper hat einen eingebauten Behälter für Urin, damit der nicht ständig rausläuft. #kreationismus

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► Währenddessen werden besorgte Bücher geschrieben darüber, dass Menschen 2014 noch immer Musik von vor dreißig Jahren hören. ► *f indet das Zitat eines berühmten Verstorbenen nicht, welches beweisen würde, dass an der vertretenen Auffassung etwas dran sein muss*

► »So wie die edle Kunst die edle Natur überlebte, so schreitet sie derselben auch in der Begeisterung, bildend und erweckend, voran.« ► Friedrich Schiller versteht nur zu gut, wieso ich noch immer täglich “Firestarter” höre.

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► *geht nochmal mit dem Huhn raus*

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Mehr davon und mehr gibt es auf dem Twitteraccount, den sie Henscheck nannten

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Fahrradtour am Pfingstmontag

Um der vermutlich schlagzeilenträchtigen, zumindest jedoch Schweißtweets generierenden Hitze entgegenzuwirken, entschloss ich mich, es mit umgekehrter Psychologie zu versuchen und die zweite Tageshälfte offensiv außer Haus zu verbringen. Ein Ziel war schnell gefunden: das Literaturfest in der Meissener Altstadt. Wobei ja eigentlich stets der Weg das Ziel ist. #phrasenschwein

Altreick – Postplatz – Friedrichstadt

Also packte ich zwei Trinkflaschen, Schreibzeug und ein Ersatzhemd in die Fahrradtasche, verließ den kühlen Keller und fuhr zur Straßenbahnhaltestelle. Denn ich habe eine DVB-Monatskarte und kann dank ihr Muskelarbeitszeit sparen für außerhalb ‘meiner’ Tarifzone.

Nach der Ankunft mit der Linie 9 am Postplatz radelte ich bis in die Friedrichstadt. Dies ist zwar weniger langweilig, als auf den Bus zu warten, jedoch gleichzeitig die blödeste Art, durch die Zeit zu reisen. Schließlich steige ich so oder so in den kommenden Bus.

Vermutlich hätte ich sogar bis mindestens Cotta durchradeln können, bevor die 94 aufholt. Doch, wie gesagt: ich wollte es innerhalb der Tarifzone ruhig angehen lassen und wartete deshalb lieber eine Viertelstunde im unnützen Schatten eines aufgeheizten Wartehäuschen.

Friedrichstadt – Cossebaude

Der nun eintreffende Bus fuhr bis Cossebaude und nicht zur Endhaltestelle; um bis Niederwartha durchfahren zu können hätte es den in etwa einer halben Stunde abfahrenden Bus gebraucht. Danke, aber nein danke.

Die 94 ist am Feiertag angefüllt mit Badegästen für den unteren Pumpspeichersee. Es roch erstaunlicherweise nicht nach Sonnenkrem oder Schwimmflügel-PVC. Dafür gab es reichlich Tätowierungen zu sehen, die mich oft genug erstaunen. Wozu benötigt man das Portrait eines schreienden Dämonen auf dem Unterschenkel?

Cossebaude – Meissen

Innerhalb der Tarifzone Dresden hatte ich Podcasts gehört und wollte dies auch auf dem Elbradweg tun. Doch verschwitzte Ohren und der heulender Fahrtwind vergällten es mir und so war Sattelquietschen und Vogelpiepen der Soundtrack zum Ausflug. (Den Fotoapparat hätte ich gleichfalls daheim lassen können, aber das weiß man schließlich nie vorher.)

Die Fahrt war weniger anstrengend, als ich befürchtet hatte. Und sogar weniger heiss, wohl durch den Fahrtwind. Und ich war auch nicht der einzige Radler im Elbtal. Die meisten Radfahrer tragen Helme und das ist auch so ein Zeitgeistding, das ich nicht kapiere. Wieso tragen Fußgänger keinen Helm?

Ich brockte (vulgo: pflückte) Erdbeeren von einem verlassen wirkenden Erdbeerfeld bei Scharfenberg. Und ich sah Raps, geknickt von Sturm und/oder Regenschauer. Sowieso gab es einige Wasserschäden zu sehen, weil es ziemlich gegossen hat am 28.5. und linkselbisch Böschungen weggerutscht sind.

Wenn man altstadtseitig nach Meißen einfährt, wird der Radweg zum Teil der Baustelle, denn dort wird – wie mir scheint seit einer ganzen Weile – an der Bundesstraße herumgebaut. Wie übel waren die Elbehochwasserschäden dort, dass es einfach nicht fertig wird? Soll die beeindruckend graffitifreie Betonwand der Flutschutz sein?

Altstadt Meissens

Die weggerutschten Böschungen und Bachbetten sind nichts im Vergleich zum Zustand der Meissener Altstadt: vielleicht die Hälfte der Ladenflächen wartet mit vom Putz befreiten Ziegelwänden auf Nach-/Mieter. In Pirna habe ich das ebenfalls gesehen, alsbald nach dem letzten Elbehochwasser.

Gespenstisch ist das nicht mehr, jedoch ziemlich bedrückend, weil mir beim besten Willen nicht einfällt, wie man solch eine Stadt lebendig halten will. Mit Geschichtsträchtigkeit allein wird das nichts. Und für Zwischennutzung (Galerien und Kunsträume) gibt es vermutlich wiederum nicht genügend Nachfrage. Es ist direkt schade, dass Meißen keine Großstadt ist.

Das Literaturfest bestand für mich größtenteils aus dem Besuch eines Antiquariates, wo ich Kurt v. Boeckmann’s “Vom Kulturreich des Meeres” erstand, nachdem ich beim Reinblättern lachen musste über den Satz

»Man sollte meinen, daß mit diesem fürchterlichen Gewirr unübersehbarer Taburegeln die geistige Fassungskraft eines Naturvolkes ausgeschöpft sei.«

Wenn das gesamte Werk sich so liest, ist mir das einen Euro wert.

Zu Nachmittag speiste ich die Asiarestaurant-Menünummer 41 (Gebratener Reis mit Entenfleisch und Gemüse) und machte mich nach einigen Runden durch die Seitenstraßen der Altstadt auf den Rückweg. Inzwischen war es so gegen Fünfzehn Uhr dreißig.

Meissen – Scharfenberg

Während der Rückfahrt kam mir die Idee, meine Radwanderung zu verlängern mit einem Abstecher hinauf nach Scharfenberg und vielleicht sogar bis hinüber nach Wilsdruff. Theoretisch eine spannende Idee, nur war die praktische Umsetzung, wie sich herausstellen sollte, nicht mit meiner Kondition vereinbar. Dennoch: Hinauf nach Scharfenberg!

Das im Tal hochschieben ging recht flink, hauptsächlich wegen des angenehmen Wald-Mikroklimas. Im Ortsmuseum Scharfenberg wäre ich gern auf Toilette gegangen. Ging nicht. War zu. Die öffnen nur Samstag und Sonntag. Also verkniff ich es mir bis gerade so nach dem Ortsausgang, um mich dann zwischen Grünstreifen und Rapsfeld hinzuhocken. (Abends zog ich eine Zecke aus dem Unterschenkel, die oberhalb Scharfenbergs ihre Gelegenheit wahrgenommen hatte.)

Scharfenberg – Röhrsdorf

Erst auf diesem Teilstück wurde mir wirklich bewusst, wie strunzdumm meine Idee gewesen war, ins Erzgebirgsvorland hineinradeln zu wollen. Die Hitze und Sonneneinstrahlung, die im Tal abgefedert wurde durch Elbnähe und Bäume, war hier oben unglaublich quälend. Mein Langarmshirt (Sonnenschutz!) war alsbald rundherum durchgeschwitzt; die zweite Literflasche war fast leer und ihr Inhalt etwa auf Körpertemperatur.

Am Schlimmsten war der Aufstieg nach einer kurzen Abfahrt. (Das ist die “Gävernitze”, meint GoogleMaps): Stahlrahmenrad eine Straße hochschieben, während Kühe im fernen Schatten liegen und meine Angst vor einem Kreislaufkollaps minütlich wächst. Ich hatte keine Ahnung, ob man ihn kommen spürt. Mir war jedenfalls kalt und ich weiß nicht, ob von verdampfendem Schweiss oder sozusagen von innen heraus. Gruselig.

Dann war die Bergkuppe doch überwunden und ich rollte hügelabwärts nach Röhrsdorf, wo ich wieder ein wenig hinaufschieben musste und mich nahe der Kirche auf die Bank unter der Linde legte, nach oben schaute und dem Nektarsammlergebrumm zuhörte. Ich trank die Flasche leer, knöpfte mir sogar das Hemd auf und fächelte mit dem getreuen Stoffschlapphut. Gegen achtzehn Uhr fuhr bzw. schob ich weiter.

Röhrsdorf – Hartha – Constappel

Die Teilstrecke von R. nach C. begann mit Hemdzuknöpfen; Fahrtwind ist auf verschwitztem Oberkörper sehr unangenehm. Ab&zu hielt ich an und pflückte Kirschen von den Alleebäumen. Mundraub tut so gut.

Als der Elbhang abschüssiger wurde, ließ ich die Kirschen hängen und mich auf die Abfahrt ein, denn mein altehrwürdiges Damenrad eignet sich für genau diese Asphaltstraßen. (Als jugendliche Radebeuler sind wir mehrmals nach Weisstropp hochgeschoben und durchs Saubachtal nach Gauernitz runterge”downhillt”.)

Letztendlich traf ich problemlos – wie in: kein Hitzschlag o.ä. – wieder auf die B6 und kaufte mir am Imbiss ein Cornetto-Soft (Hightech!) und ließ mir eine Trinkflasche mit Leitungswasser nachfüllen.

Constappel – Niederwartha – Cotta – Prohlis – Altreick

Diese finale Wegstrecke war ereignislos genug. Es gab einen angekratzten Ferrari samt Polizei zu sehen und etliche heimkehrende Badegäste standen an der Haltestelle, nichts Besonderes. Auch ich stieg am Unteren Stausee in den Bus und in Cotta in die Straßenbahnlinie 1 und fuhr bis Prohlis und die letzten paarhundert Meter mit dem Fahrrad und kam wohlbehalten im Wohnblock an. So gegen Zwanzig Uhr, würde ich schätzen.

Alles bestens, gern wieder.

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